Dienstag, 2. September 2014 

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Foto über dts Nachrichtenagentur
Foto über dts Nachrichtenagentur

 

Gericht verbietet

 

Taxi-App Uber

 

deutschlandweit

 

 

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) - Die Richter des Landgerichts Frankfurt haben dem Taxi-Konkurrenten Uber in einer einstweiligen Verfügung deutschlandweit die Vermittlung von Fahrern untersagt. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" in ihrer Online-Ausgabe. Bei Verstößen drohen dem Start-Up demnach bis zu 250.000 Euro Strafe je Fahrt.

 

Die Richter monieren, dass mit der App gegen das Personenbeförderungsgesetz verstoßen wird. Es würden gegen Entgelt Personen befördert, "ohne im Besitz einer Genehmigung nach dem Personenbeförderungsgesetz zu sein". Zwar erbringe der Vermittlungsdienst Uber nicht selbst die Beförderungsleistung, dennoch sei das Unternehmen "als Teilnehmerin an einem von dem jeweiligen Fahrer begangenen Verstoß anzusehen".

 

Der Streit zwischen Taxifahrern und Uber eskaliert schon seit Wochen. Das Start-Up-Unternehmen aus San Francisco vermittelt seit dem Frühjahr auch in Deutschland private Fahrer, die - ähnlich wie ein Taxi - Fahrgäste in der Stadt aufnehmen. Dazu wählt der Kunde sich einfach in die App ein und kann dort sehen, wie weit das nächste Auto entfernt ist.

 

Die Fahrten sollen günstiger sein als mit einem normalen Taxi. In Deutschland ist das Start-Up bisher in Berlin, München, Frankfurt, Hamburg und Düsseldorf vertreten. Trotz juristischer Hindernisse will es auch hier weiter expandieren: zunächst nach Köln und Stuttgart, in absehbarer Zeit aber auch nach Nürnberg, Bonn, Essen und Dortmund.

 

Uber will gegen die neue bundesweit geltende Verfügung Widerspruch einlegen: "Wir werden die Entscheidung angreifen und unsere Rechte mit Nachdruck und aufs Äußerste verteidigen", teilte Uber auf Anfrage mit: "Wir sind der Auffassung, dass Wettbewerb für alle gut ist."

 

 

 

 

Foto: LSG Sky Chefs beladen Lufthansa-Maschine am Flughafen (über dts Nachrichtenagentur)
Foto: LSG Sky Chefs beladen Lufthansa-Maschine am Flughafen (über dts Nachrichtenagentur)

 

Was die Post nicht alles kann ...

 

Post und Lufthansa-Caterer

 

starten "Essen auf Rädern"-Dienst

 

 

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) - Lufthansa und Deutsche Post starten in Düsseldorf und Köln ein ungewöhnliches Projekt: Ab Mittwoch dieser Woche können sich Interessierte über den Postdienst "Allyouneed" online Menüs bestellen, die der Lufthansa-Ableger Lufthansa-Service-Gesellschaft (LSG) gekocht hat. Die Auslieferung erledigt der Post-Service DHL-Kurier. Das berichtet die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe).

 

Dabei sehen sich Post und LSG nicht als Wettbewerber zum typischen Pizza-Service um die Ecke. Bei `"Air Food One", so der vorläufige Produktname, gibt es im Abonnent nur anspruchsvolle Menüs wie sie auf längeren Flügen der Lufthansa serviert werden. "Air Food One" gehört zum Angebot des Postablegers "Allyouneed", bei dem Privatkunden bereits jetzt viele Tausend Lebensmittel und andere Gebrauchsgegenstände bestellen können.

 

Vorerst läuft das Testprojekt für acht Wochen, um es dann auszuwerten, heißt es in dem Bericht weiter.

 

Kommentar: Wenn das Essen von der Post so läuft wie die Briefzustellung ... und schmecken muss es auch noch! (hms)

 

 

 

Foto: Christine Haderthauer (J. Patrick Fischer, Lizenztext: über dts-news.de/cc-by)
Foto: Christine Haderthauer (J. Patrick Fischer, Lizenztext: über dts-news.de/cc-by)

 

Bayerns Staatskanzleichefin

 

Haderthauer tritt zurück

 

  

Landeshauptstadt München (dts Nachrichtenagentur) - Die Chefin der Bayerischen Staatskanzlei, Christine Haderthauer (CSU), tritt laut eines Berichts von "Bild-Online" zurück. Haderthauer stand seit Wochen wegen der sogenannten "Modellbau-Affäre" im Kreuzfeuer der Kritik. Dabei geht es um ethische, dienst-, straf- und steuerrechtlicher Beschuldigungen, die von Seiten Haderthauers zuletzt weitestgehend bestritten würden.

Auf Drängen der Opposition soll es laut des Zeitungsberichtes noch in der Sommerpause eine Sondersitzung zu dem Fall im Landtag geben. Haderthauer ist seit Oktober 2013 Leiterin der Bayerischen Staatskanzlei und Staatsministerin für Bundesangelegenheiten und Sonderaufgaben.

 

 

 

 

 

Foto: Hans Martin Schmidt/hmsp
Foto: Hans Martin Schmidt/hmsp

 

Frankfurt:

 

Eindrucksvolle Demonstration

 

gegen Judenhass

 

 

Frankfurt am Main (hms)  - 1500 Menschen haben gestern (Sonntag, 31. 8.) auf dem Frankfurter Römerberg gegen Judenhass demonstriert. Der israelische Botschafter in Deutschland, Yakov Hadas Hanselman, war aus Berlin gekommen, wurde von Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann begrüßt. Der Vorsitzende des Zentralrates der Juden in Deutschland, Dr. Dieter Graumann, bestätigte: "Viele Menschen in unseren Gemeinden sind besorgt und bedrückt." Gegen Judenhass müsse man sich zur Wehr setzen. Oberbürgermeister Feldmann bekannte sich dazu, dass Frankfurt eine Stadt sei, "in der Konflikte ausgetragen werden können. Aber nur mit friedlichen Mitteln!" Anfeindungen gegen Minderheiten dürfe es nicht geben.

 

Die Veranstaltung wurde von kurdischen Vereinigungen unterstützt. Neben der israelischen Fahne wehte auch die Fahne des freien Kurdistans über den Römerberg. Aber auch Mitglieder der "Deutschen Konservativen" aus Baden-Württemberg waren gekommen. Deren kommissarischer Landesvorsitzender, J. Schwefel, hatte zuvor in einem Aufruf erklärt: "Wir müssen unsere Stimme erheben, um ein wie auch immer geartetes 1933 zu verhindern. Auch wenn die Gefahr nicht von Nazis sondern diesmal von extremen Islamisten ausgeht, die aus einem demokratischen Deutschland ein Kalifat machen wollen - nie wieder Judenhass!" An die Teilnehmern der Veranstaltung wandte sich auch Volker Beck, Sprecher für Menschenrechtspolitik der Grünen und Mitglied im Ältestenrat des Deutschen Bundestages.

 

Bei der Demo war noch der scheidende Frankfurter Polizeipräsident Dr. Achim Thiel im Einsatz, dessen Amtszeit mit dem gestrigen Tag endete. 

 

 


 

Foto: Veronica Ferres (über dts Nachrichtenagentur)
Foto: Veronica Ferres (über dts Nachrichtenagentur)

 

Veronica Ferres hält

 

Angela Merkel  für

 

"das moderne Superweib"

 

 

Hauptstadt Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Schauspielerin Veronica Ferres hält Bundeskanzlerin Angela Merkel für "extrem weiblich". "Wenn Sie so wollen, ist sie das moderne Superweib", sagte Ferres im Interview mit der "Welt am Sonntag". Anders als eine Margaret Thatcher sei sie eben "nicht schmallippig und hart", sondern eine "Vollfrau", die auch sehr mütterlich sei.

 

"Man möchte wirklich von ihr in den Arm genommen werden", sagte Ferres weiter.

 

In der Sat.1-Komödie "Die Staatsaffäre" spielt die Schauspielerin die Rolle der Regierungschefin Anna Bremer, die ausgerechnet mit Frankreichs Präsident Guy Dupont (Philippe Caroit) eine Affäre hat. Auf diese Rolle habe sie sich mit Youtube-Videos von Merkel vorbereitet, und auch ein persönliches Treffen sei hilfreich gewesen.

 

Beeindruckt zeigte sich Ferres vom komödiantischen Talent der Kanzlerin: "Ich weiß, dass sie auch Politiker parodieren kann, ich war mal dabei." Selbst könnte sie aber niemals Politikerin oder Kanzlerin sein. "Ich würde mich im Bundestag um Kopf und Kragen reden und ehrlich gesagt wohl einschlafen bei den ganzen langen Reden dort."