“Sterbehilfe”/Euthanasie:

Selbstmord darf kein sozial erwünschter Tod werden

  

I Autor: Felizitas Küble, Christliches Forum I

 

Hauptstadt Berlin - Für ein Verbot der Sterbehilfe haben sich christliche Medizin- und Ethikexperten bei einer Fachtagung des Bundesverbandes „Christdemokraten für das Leben“ und der Lebensrechtsorganisation „Aktion Lebensrecht für Alle“  in der Hauptstadt Berlin ausgesprochen.

 

Die Tagung stand unter dem Thema „Du sollst mich töten.  – Kommt jetzt der ärztlich assistierte Suizid?“. vaccine_2_360_250_s_c1

 

Die Experten begrüßten die Initiative von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU), jede Form des assistierten Suizids unter Strafe zu stellen. Ein Verbot kommerzieller Anbieter reiche nicht aus.

Der Medizinhistoriker Prof. Axel W. Bauer warnte vor der „Illusion des selbstbestimmten Todes“. Schwerkranke Menschen bräuchten fachmännische Hilfe und keinen assistierten Suizid.

 

In Deutschland gebe es jährlich mindesten 100.000 Suizidversuche, von denen etwa 10.000 zum Tod führten. Insbesondere bei über 65-Jährigen steige die Rate der Selbsttötungen deutlich an. Ein Suizid habe im Durchschnitt Auswirkungen auf sechs bis 23 Personen. Ein „freiwilliger Abgang“ aus dem Leben dürfe nicht zur sozial erwünschten Tugend werden, so Bauer.

 

Er kritisierte Äußerungen des EKD-Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider (Berlin). Dieser hatte bekundet, seiner an Krebs erkrankten Ehefrau notfalls beim Suizid zur Seite zu stehen, auch wenn dies seiner eigenen Überzeugung widerspreche. Das sei ein „Betroffenheitsrührstück, das sich für politische Zwecke instrumentalisieren“ lasse, so Bauer.

 

Euthanasie hat Niederlande stark verändert

 

Der niederländische Journalist Gerbert van Loenen berichtete über die Folgen der Legalisierung aktiver Sterbehilfe seit 1984 in seiner Heimat. Seitdem habe sich das Land zutiefst geändert. images

Im Jahr 2010 seien fast 4000 Menschen mittels eines vom Arzt verabreichten tödlichen Medikaments gestorben. Dies entspreche drei Prozent aller Verstorbenen. Daneben gab es etwa 300 Fälle, in denen das Leben von schwerstkranken Patienten beendet worden sei, ohne dass diese das verlangt hatten. Dies wisse man aufgrund anonymer Umfragen unter Ärzten.

 

Das Land habe die Gelassenheit verloren, zu akzeptieren, dass es auch ein Leben gebe, das einem selbst sinnlos vorkomme. Die Legalisierung aktiver Sterbehilfe habe Entwicklungen in Gang gesetzt, die man nicht vorhergesehen habe. Die Grenze „Du sollst nicht töten“ sei aufgegeben worden. Eine neue Grenze habe man noch nicht gefunden.

 

Der Professor für Christliche Gesellschaftslehre, Dr. Manfred Spieker, bezeichnete Suizidversuche als einen „Hilfeschrei“. Die Legalisierung des assistierten Suizids sei juristisch und moralisch fragwürdig und führe zur „Selbstentsorgung“ kranker Menschen. Durch eine Legalisierung der Sterbehilfe nehme der Druck auf Kranke zu, sich dem Trend zum „sozialverträglichen Frühableben“ anzuschließen.

 

Quelle: http://www.idea.de

 

 

 

 

 

Jahrespressekonferenz der Jugend Hilft! / Preisträger 2014

 

Anerkennung für Engagement

 

ist die größte Motivation

 

Hauptstadt Berlin (ots)


Am Weltkindertag fand die Jahrespressekonferenz der zehn Preisträger von JUGEND HILFT! 2014, unter dem Leitmotiv "Ich hab es
in der Hand!", statt. Die für ihr soziales Engagement ausgelobten jungen Akteure waren sich einig, dass Anerkennung für ihren
freiwilligen Einsatz  die größte Motivation ist, die eigens initiierten Projekte zu Gunsten benachteiligter Kinder und Familien
weltweit auszubauen.

   Milchkühe zur Selbstversorgung einer Dorfschule in Tansania kaufenoder Schultüten basteln für Erstklässler, deren Eltern die deutsche
Tradition nicht kennen oder eine Benefiz CD mit Liedern zur Achtung  der Kinderrechte aufnehmen - die zehn JUGEND HILFT! Siegerprojekte
zeigen, dass sie mit viel Kreativität und einem großen Maß an Entschlossenheit versuchen, die Welt in kleinen Schritten zu
verbessern.

   Der freiwillige Einsatz für andere ist für diese jungen Menschen selbstverständlich. "Mit offenen Augen durchs Leben gehen", das ist
die Grundvoraussetzung engagiert zu sein, so Katharina vom Siegerteam Help of Teens.

   In den Projekten übernehmen die engagierten Jugendlichen unter dem Gedanken Hilfe zur Selbsthilfe Verantwortung für ihre Mitmenschen.
Einige der jungen Engagierten haben es am eigenen Leib erfahren, wie weit eine kleine positive Stärkung das Leben verändern kann und alle
zusammen schöpfen sie Kraft aus ihren Projekten. Man ist sich einig darin zu sagen, dass das glückliche Lachen, derer, denen man helfen
kann, einen dazu bewegen weiterzumachen. Doch die jungen Engagierten müssen sich auch den Herausforderungen ihres Engagements stellen:
neue Mitglieder und Sponsoren anwerben, Bekanntheit für ihre Projekte schaffen und genügend Zeit für ihr Engagement einräumen. Umso
wichtiger ist ihnen die gesellschaftliche Anerkennung durch den JUGEND HILFT! Preis und die Vernetzung und der Austausch innerhalb
der JUGEND HILFT! Community. "Lob gibt uns Kraft, die Gruppedynamik motiviert, der Zusammenhalt und der Austausch machen stark und so
trotzen wir den Herausforderungen wie Geld- und Zeitnot", meint Lukas Maximilian vom Siegerprojekt Unisono.

   Bereits seit 15 Jahren fördert die Kinderhilfsorganisation Children for a better World e.V. junges soziales Engagement und
ermittelt dabei bundesweit Siegerprojekte für den JUGEND HILFT! Preis.

 

Bis zu sechs Vertreter der Siegerprojekte werden jedes Jahr nach Berlin eingeladen und im Rahmen einer Preisverleihung durch
Laudatoren wie Jana Pallaske, Markus Majowski oder Maja Lasic ausgezeichnet. Zusätzlich zur Auszeichnung wird den Gewinnern ein
fünftägiges Camp geboten. Dort lernen sie mit Hilfe von Mentoren in verschiedenen projektorientierten Workshops, ihr Engagement zu
professionalisieren. Zum Abschluss werden alle Projektmacher in Schloss Bellevue empfangen.

OTS:              Children for a better world e.V.

Children for a better World e.V.
Oberföhringer Str. 4
81679 München

 

 

 

Früherer Verfassungsrichter kritisiert

Internet-Zwang für Unternehmen


Hauptstadt Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der frühere Richter am Bundesverfassungsgericht Udo Di Fabio hat sich in einem Beitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z./Donnerstagsausgabe) kritisiert, dass Unternehmen immer öfter durch Gerichte gezwungen würden, ihre Produkte auch im Internet zu verkaufen. Dabei werde übersehen, dass gerade im Internet oft Monopolisten den Markt beherrschten. In seinem Beitrag wendet sich Di Fabio dagegen, dass deutsche Gerichte und der EuGH in mehreren Fällen sogenannte selektive Vertriebssysteme für rechtswidrig erklärt hatten, wenn diese den Vertrieb über das Internet ausschließen.

 

Mit dem Argument des freien Markt würden die Unternehmen so ins Internet gezwungen. Unternehmen, die nicht auf den Verkauf über das Internet umstellen, werde schnell unterstellt, sie wollten nur ihre Preise hoch halten, so Di Fabio. "Wird das Internet von der Rechtsprechung hier nicht zu einem unübersteigbaren Faktum gemacht, mit einem Hauch vom Heiligen Gral einer objektiven Wettbewerbsordnung?" Wenn man das Schicksal der Wettbewerbsfreiheit an das Internet binde, "dann sollte allerdings das Netz seinerseits auch solch hochgestochenen Erwartungen entsprechen", schreibt der frühere Verfassungsrichter.

 

Gegen die "sanfte Deformation des Netzes durch wirtschaftliche Giganten" könne beispielsweise der neue EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft ein Zeichen setzen. Vielleicht habe Günther Oettinger also, schließt Di Fabio, "das wichtigste Ressort der Kommission übernommen".

 

 

 

 

 

Zahl der illegalen Einwanderer

 

auf höchstem Stand

 

seit 90er-Jahren

 

 

 

Hauptstadt Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Zahl illegaler Einwanderungen nach Deutschland hat den höchsten Stand seit zwanzig Jahren erreicht. Im laufenden Jahr wurden 34.000 unerlaubte Einreisen festgestellt, wie die Bundespolizei auf Anfrage der "Welt am Sonntag" erklärte. Damit ist schon jetzt der Zahl aus dem vergangenen Jahr übertroffen.

 

 

 

Schätzungen zufolge wird die Bundespolizei am Ende des Jahres einen Anstieg von rund 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Experten gehen jedoch von einer hohen Dunkelziffer aus. Die Zahl der illegalen Einwanderer erreicht damit den höchsten Stand seit den 90er-Jahren.

 

 

 

1993 wurden insgesamt 54.298 illegale Einwanderer festgestellt.

 

 

 

 

In eigener Sache

 

Auf Grund eines Verkehrsunfalles, der nicht durch mich verschuldet wurde (bei dem ich aber leicht verletzt wurde), ist es leider nicht möglich, die Seiten von "sag's ffm" in den nächsten Tagen in gewohnter Weise zu aktualsieren. 

 

Ich bitte um Verständnis.

 

Hans Martin Schmidt

 

 

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David Hasselhoff zum 25. Jahrestag des Mauerfalls mit eigener Dokumentation in Berlin – Quelle:  "obs/National Geographic Channel/Paul Jenkins"
David Hasselhoff zum 25. Jahrestag des Mauerfalls mit eigener Dokumentation in Berlin – Quelle: "obs/National Geographic Channel/Paul Jenkins"

 

 

"David Hasselhoff:

 

25 Jahre Mauerfall"

 

Außergewöhnliche Dokumentation

 

zum Mauerfall-Jubiläum

 

 

Hauptstadt Berlin

Landeshauptstadt München (ots)

 

- David Hasselhoff besucht mutige Menschen, die in der DDR-Zeit riskante Fluchtversuche starteten

- Am 9. November um 22.00 Uhr auf dem National Geographic Channel

 

In der Silvesternacht 1989/90 sang David Hasselhoff wenige Wochen nach dem Fall der Mauer seinen Hit "Looking for Freedom". Der Song

stellte für viele Ostdeutsche einen Aufruf dar, für die Freiheit auf die Straße zu gehen.

 

25 Jahre danach kehrt David zurück in die Hauptstadt und erzählt, wie er persönlich die Stimmung vor und nach dem Mauerfall empfunden hatte. Der Schauspieler und Sänger besucht Menschen, die bei spektakulären Fluchtversuchen mit der Hoffnung auf einen Neuanfang ihr Leben aufs Spiel gesetzt haben. "National Geographic Channel zeigt die Dokumentation "David Hasselhoff: 25 Jahre Mauerfall" am 9. November um 22.00 Uhr.

 

In der Doku bringt David Hasselhoff den Zuschauern die Geschichte der Mauer näher und unterhält sich mit Zeitzeugen. Bis 1961 konnte man nach West-Berlin ein- und wieder ausreisen, bis die kommunistische Regierung beschloss, die Ost-Deutschen mit Stacheldrahtzäunen einzusperren. Viele Familien und Freunde wurden über Nacht getrennt. Das Ehepaar Rudolph war in Ost-Berlin gefangen und wollte um jeden Preis in den Westen fliehen. Joachim Rudolph hatte die Idee, einen Tunnel von Ost- bis nach West-Berlin zu graben. Es war ein Wettlauf gegen die Zeit. Am Ende gelingt den Rudolphs mit weiteren 27 Personen die Flucht in den Westen.

 

David Hasselhoff trifft sich unter anderem mit Hartmut Richter, der im Jahre 1966 flüchten konnte, indem er über einen Kanal in den Westen schwamm. Er hinterließ seine ganze Familie in Ost-Deutschland. Zu der Zeit war es möglich, durch Ost-Deutschland nach West-Berlin zu fahren, aber nur unter der Bedingung, dass man auf der Autobahn bliebe. Entschlossen, seine Familie und anderen Menschen zu retten, fuhr Hartmut mit seinem Auto in den Osten und schmuggelte etwa 30 Menschen im Kofferraum über die Grenze. Bei seiner letzten Fahrt wurde er von Soldaten aufgehalten und zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt. Vier Jahre später zahlte die westdeutsche Regierung für seine Freilassung.

 

David Hasselhoff unterhält sich in der Dokumentation schließlich mit den Brüdern Bethke: Ingo Bethke flüchtete als junger Soldat nach West-Berlin und hinterließ seine zwei Brüder Holger und Egbert. Ingo erzählt David Hasselhoff, wie sein Bruder Holger in der Nacht vom 31. März 1983 ein Drahtseil mit Pfeil und Bogen in den Westen schoss, wo es befestigt wurde und über das er sich in die Freiheit hangelte. Um ihren anderen Bruder Egbert zu retten, hatten Ingo und Holger einen noch spektakulären Einfall: Mit einem Ultraleichtflugzeug über die Grenze fliegen und zurück.

 

Weitere Infos und Videos zur Sendung unter www.natgeotv.com/de sowie auf Facebook unter www.facebook.com/natgeotv.deutschland

 

Über den National Geographic Channel:

 

Der National Geographic Channel ist ein Joint Venture von National Geographic Television und der Fox Entertainment Group (21st Century Fox). Das Unternehmen ist die Fernsehsäule der traditionsreichen National Geographic Society. Der Sender unterstützt mit seinen Programmen die gemeinnützige Arbeit der Gesellschaft und ist ihren Werten und Zielen verpflichtet. Seit dem 1. November 2004 ist der National Geographic Channel auf Sendung. Mittlerweile gehört er mit 5,5 Mio Haushalten zu den am besten verbreiteten Pay-TV-Sendern im deutschsprachigen Raum. Weltweit sehen ihn 440 Millionen Haushalte in 171 Ländern und in 38 Sprachen. Der National Geographic Channel wird in den deutschsprachigen Ländern u.a. von Sky, Kabel Deutschland, Unitymedia, Kabel BW, dem Eutelsat KabelKiosk, der Deutschen Telekom, Vodafone, Alice, UPC Cablecom, Swisscom/Teleclub, UPC Austria und Telekom Austria verbreitet. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.natgeotv.com/de.

 

KOMMENTAR: Danke, David! (sag's ffm)