THEMEN - Medizin/Ärzte

"Hilfe! Mein Arzt spricht kein deutsch!"

Hauptstadt Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Zahl der ausländischen Ärzte in Deutschland hat sich in den letzten Jahren mehr als verdoppelt. 2012 waren hierzulande erstmals über 30.000 ausländische Ärzte gemeldet. Das berichtete die "Bild-Zeitung" unter Berufung auf die aktuelle, offizielle Statistik der Bundesärztekammer. Demnach leben in Deutschland insgesamt 32.548 ausgebildete Mediziner, von denen 28.310 aktuell berufstätig sind - die meisten (22.382) davon in Krankenhäusern. Zum Vergleich: 2002 waren hierzulande nur 16.160 Mediziner aus dem Ausland gemeldet, von denen 13.180 berufstätig waren. Ein Grund für den Bedarf aus dem Ausland ist der Ärztemangel in Deutschland.

Laut Ärztegewerkschaft Marburger sind an den Kliniken aktuell 12.000 Ärzte-Stellen unbesetzt. Weitere Studien befürchten, dass es bis zum Jahr 2020 sogar 56.000 sein könnten. Weil viele der ausländischen Ärzte nicht gut genug Deutsch sprechen, kommt es immer häufiger zu Kommunikationsproblemen zwischen ihnen und ihren deutschsprachigen Kollegen sowie den Patienten.

"Die Verständigungsprobleme nehmen mit dem Anstieg der ausländischen Ärzte weiter zu. Wir brauchen dringend einheitliche Sprachkursregelungen", sagte Günther Jonitz, Vorstandsmitglied der Bundesärztekammer der "Bild-Zeitung". Über ein Drittel der ausländischen Ärzte stammt aus Osteuropa, die meisten (2.910) aus Rumänien.

 

 

Gesundheitsminister fordern bundeseinheitliche Sprachtests  für Ärzte aus dem Ausland

 

(dts Nachrichtenagentur) - Die Gesundheitsminister der Länder wollen bundeseinheitliche Sprachtests für Ärzte aus dem Ausland einführen. Dies geht aus einer Beschlussvorlage für die Gesundheitsminister-Konferenz Ende Juni hervor, die der "Rheinischen Post" vorliegt. Ziel ist, dass die Ärzte ein fortgeschrittenes sprachliches Niveau nachweisen können.

Zudem sollen sie in einer Prüfung durch ein simuliertes Arzt-Patienten-Gespräch sowie die mündliche und schriftliche Darstellung einer Krankengeschichte belegen, dass sie dem Alltag in einer Klinik oder einer Praxis sprachlich gewachsen sind. Der Beschlussvorlage zufolge sollen zunächst Eckpunkte für einheitliche Prüfungsstandards erarbeitet werden.

 

 

 

 

THEMEN – Medizin/Gesundheit/Krankenhäuser

Jeder zweite Internetnutzer informiert sich in medizinischen Bewertungsportalen

Hauptstadt Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bereits jeder zweite Internetnutzer (51 Prozent) hat sich in medizinischen Bewertungsportalen informiert. Das ergab eine Aris-Umfrage im Auftrag des Hightech-Branchenverbandes Bitkom. Frauen nutzen diese Angebote dabei mit 56 Prozent deutlich stärker als Männer (44 Prozent). 35 Prozent der Internetnutzer haben sich online über bestimmte Behandlungsmethoden informiert. Ähnlich beliebt waren Portale, in denen Medikamente (33 Prozent), Ärzte (30 Prozent), medizinische Einrichtungen wie Physiotherapeuten, Krankengymnasten oder Heilpraktiker (15 Prozent) sowie Krankenhäuser (14 Prozent) bewertet wurden. Immerhin jeder sechste Internet-Nutzer (16 Prozent) hat selbst online medizinische Einrichtungen und Produkte bewertet: jeweils 6 Prozent Behandlungsmethoden und Ärzte, jeweils 3 Prozent Kliniken und andere Einrichtungen sowie 2 Prozent Medikamente.

 

 

 

 

POLITIK – Parteien

CDU-Politikerin Lengsfeld

unterstützt die AfD

Hauptstadt Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die CDU-Politikerin und frühere DDR-Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld tritt als Unterstützerin der neuen Anti-Euro-Partei Alternative für Deutschland (AfD) auf. Sie habe die AfD "um der Fairness willen gegen unseriöse Anschuldigungen wegen angeblicher Rechtslastigkeit" in dem Blog "Die Achse des Guten" in Schutz genommen. "Das kann man als Unterstützung ansehen", sagte Lengsfeld dem "Handelsblatt-Online". Ein Austritt aus der CDU kommt für sie deshalb nicht in Betracht. "Meine kritische Haltung zur Euro-Rettungspolitik ist auch hinlänglich bekannt. Deshalb werde ich aber nicht die Partei wechseln", sagte Lengsfeld.

In dem Blog äußerte Lengsfeld die Hoffnung, dass sich die AfD nicht dem öffentlichen Druck beuge und wie die etablierten Parteien dazu übergehe, "Sprechblasen" zu liefern. "Dann wäre sie keine Alternative mehr." Die Partei solle sich auch nicht von den Anschuldigungen einschüchtern lassen.

"Denn Deutschland braucht wieder eine offene, unvoreingenommene Diskussion ohne Denkverbote um die besten Lösungen. Es braucht eine Alternative." Lengsfeld hält vor diesem Hintergrund auch ein stärkeres Engagement ihrerseits für die AfD für möglich.

"Ich kann nicht ausschließen, dass ich der AfD wieder öffentlich zustimmen würde, wenn sie sich zum Beispiel als einzige Partei gegen die Steuergeldverschwendung ausspräche oder die ungeheure Aufblähung des Bundestages thematisieren würde, die sich mit dem neuen Verfassungsgerichtsurteil ergibt", sagte die CDU-Politiker. Sie verwies dabei auf den Umstand, dass der Bundestag einst eine Parlamentsreform beschlossen hat, die vorsah, die Anzahl der Sitze auf 500 zu begrenzen. Das sei aber nie umgesetzt, sondern ins Gegenteil verkehrt worden, so Lengsfeld. Das offene Eintreten Lengsfelds für die AfD ist pikant, zumal die Partei auch Wähler im bürgerlichen Lager im Visier hat. Aus diesem Grund hatten die CDU-Fraktionschefs von Hessen, Sachsen und Thüringen jüngst die Parteivorsitzende und Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einer klareren Positionierung gegen die neue Gruppierung aufgefordert. Die AfD sei eine Herausforderung für die Union, schrieben Christean Wagner, Steffen Flath und Mike Mohring. Ihrer Ansicht nach könnte ein signifikanter Verlust von Stimmen an die AfD bei der Bundestagswahl im September SPD und Grünen zur Macht verhelfen.

 

 

 

 

 

Foto über dts Nachrichtenagentur
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THEMEN - Weltpolitik

Britische Umfrage: Deutschland hat positivsten Einfluss in der Welt

London (dts Nachrichtenagentur) - Deutschland hat laut einer Umfrage des britischen Senders BBC den positivsten Einfluss in der Welt. In der Erhebung wurden mehr als 26.000 Personen aus 25 verschiedenen Ländern befragt. Dabei bewerteten 59 Prozent den deutschen Einfluss in Welt als positiv. Kein weiteres Land erzielte so einen hohen Wert. 84 Prozent der Befragten in Ghana gaben an, dass der deutsche Einfluss positiv sei. 81 Prozent der Franzosen und 76 Prozent der Australier sagten das Gleiche. Die Griechen hingegen sind vom positiven Einfluss Deutschlands nicht überzeugt: Die Mehrheit gab eine negative Bewertung ab.

 

 

 

 

Im prüden Amerika: US-Pfadfinder lassen homosexuelle Mitglieder zu / Umfrage: Deutsche wünschen sich Jauch als Moderator bei Kanzlerduell / Kroatisches Verfassungsgericht verbietet Sexualkundeunterricht  (Politik/Nachrichten)

 

 

 

MEDIEN - Unternehmen/Zeitungen/Internet/

Diekmann baut "Bild" digital um

Hauptstadt Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der "Bild-Zeitung" steht der größte Umbau seit Jahrzehnten bevor: Chefredakteur Kai Diekmann will das publizistische Flaggschiff des Medienkonzerns Axel Springer den digitalen Herausforderungen journalistisch und personell anpassen. "Wir müssen alle journalistischen Herangehensweisen, Konzepte, Überzeugungen und Vorstellungen überprüfen", sagte der 48-Jährige dem "Handelsblatt". "Erfolgreicher Journalismus hängt zum Glück nicht am Papier. Die Zeitung heute ist ein sehr wichtiger Teil einer Marke, die sich neu erfinden muss, weil sich die alten Konzepte und Gewohnheiten ändern", sagte Diekmann.

Der Bild-Chefredakteur will die gesamten Arbeitsabläufe modernisieren. "Die Bedeutung der klassischen Ressortaufteilung wird sich ändern. Zukünftig werden sich Arbeitsabläufe viel mehr um eine Geschichte drehen", sagte der Vertraute von Springer-Chef Mathias Döpfner.

 

Es wird auch zu einem umfassenden Personalumbau kommen.

 

"Die Marke `Bild` für die Zukunft wetterfest zu machen heißt auch, sie umzubauen. Wo kein Wachstum ist, muss ich Strukturen anpassen, um in Bereiche investieren zu können, wo ich Wachstum erwarte", sagte der langjährige Chefredakteur in Palo Alto (Kalifornien). Die Redaktion soll künftig weiter gestärkt werden. "Wir werden nicht den Fehler vieler amerikanischer Zeitungen machen, die zuerst bei den Reportern gespart haben. Das ist in meinen Augen lebensgefährlich. Wir wollen da sogar Personal aufbauen."

Künftig will "Bild" noch stärker auf Bezahlangebote bei Smartphones, Tablet-PCs und im Internet setzen. "Es wird in unserem neuen Angebot frei zugängliche und bezahlte Informationen nebeneinander geben. Es wird sich im Wesentlichen um ein Abo-Modell handeln, aber ein sehr flexibles", sagte Diekmann dem "Handelsblatt". Eine bestimmte Anzahl von Klicks sei frei und danach müsse man ein Abo abschließen, sei es nur für eine Woche. "Bild" will das neue Konzept in wenigen Tagen vorstellen. Ob Springer auch Zukäufe im Bereich Aggregatoren plant, mit denen Nachrichteninhalte von Portalen aus dem Internet individuell zusammengestellt werden, ist unterdessen noch offen. "Wir sind gerade dabei, diesen Bereich in einem umfassenden Projekt zu analysieren – und danach treffen wir dazu eine Entscheidung", sagte Diekmann.

Der seit zwölf Jahren amtierende "Bild"-Chef lebt seit dem Spätsommer 2012 im Auftrag des Konzerns im Herzen des Silicon Valley, um ein digitales Netzwerk aufzubauen. Im Juni wird Diekmann nach neun Monaten in die Berliner Konzernzentrale zurückkehren. Axel Springer wird laut "Bild"-Chef künftig eine "ständige Vertretung" in Palo Alto betreiben, um die digitale Transformation des Konzerns noch entschiedener voranzutreiben. Im ersten Quartal hatte der Konzern bereits knapp die Hälfte seines operativen Gewinns aus dem digitalen Geschäft erzielt. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ging in den ersten drei Monaten um drei Prozent auf 132 Millionen Euro zurück. Annähernd 63 Millionen Euro kamen aus dem Bereich Digitale Medien.

 

 

 

 

Foto: Shotshop.com
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POLITIK - Gesundheit/

Umfrage: Ärzte sehen bei Bürgerversicherung fatale Folgen für Patienten

Hauptstadt Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Als Folge des Umbau des Gesundheitssystems zu einer Bürgerversicherung befürchten deutsche Haus- und Fachärzte rationierte medizinische Leistungen, eingeschränkte Therapiefreiheit und eine bedrohte Versorgungsqualität. Das ist das das Ergebnis einer repräsentativen Studie des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag des Wirtschaftsmagazins "Focus Money". Befragt wurden 500 niedergelassene Ärzte.

87 Prozent der Befragten lehnen demnach den Umbau des Gesundheitssystems zu einer Bürgerversicherung ab, nur 13 Prozent würden ihre Einführung begrüßen. Bürgerversicherung bedeutet eine einheitliche Krankenversicherung für alle Bundesbürger mit einer starken Einschränkung oder Abschaffung der privaten Krankenvollversicherung. Die Mediziner erwarten im Falle der Einführung einer Bürgerversicherung einen verstärkten Druck zu budgetieren und medizinische Leistungen zu rationieren (80 Prozent).

Außerdem sind die Ärzte der Meinung, dass dann die ärztliche Therapiefreiheit eingeschränkt (65 Prozent) und die Versorgungsqualität der Patienten bedroht wäre (59 Prozent). Weitere mögliche Folgen wären nach Einschätzung der niedergelassenen Mediziner eine Verzögerung in der Etablierung neuer Behandlungsmethoden mangels Wettbewerbs (51 Prozent) und eine bedrohte freie Arztwahl (44 Prozent). Bei dieser Frage waren mehrere Antworten möglich.

Das derzeitige Gesundheitssystem, also das Nebeneinander von gesetzlichen (GKV) und privaten (PKV) Krankenversicherern, findet hingegen die Zustimmung der Mediziner.70 Prozent der befragten Fachärzte und Allgemeinmediziner halten das derzeitige System für "sehr gut" oder "eher gut", 30 Prozent für "eher schlecht" oder "sehr schlecht". Bei aller grundsätzlichen Zustimmung zum heutigen System üben die Ärzte auch Kritik. Momentan sehen sich laut der Umfrage fast sechs von zehn Medizinern nicht in der Lage, einen Kassenumsatz zu erzielen, der ein ausreichendes Einkommen und Finanzmittel für Investitionen gewährleistet.

 

 

 

 

 

Foto über dts Nachrichtenagentur
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THEMEN - Gesundheit/Nahrungsmittel

Studie: Fast jeder Fünfte reagiert allergisch auf bestimmte Nahrungsmittel

Hauptstadt Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Fast jeder fünfte Deutsche reagiert allergisch auf bestimmte Nahrungsmittel. Insgesamt sind das 17 Prozent aller Deutschen, die an mindestens einer Nahrungsmittelunverträglichkeit leiden, so eine Studie der Techniker Krankenkasse. Unter den Betroffenen müssen die meisten auf Nüsse (28 Prozent), bestimmte Früchte (29 Prozent) und Lactose (25 Prozent) verzichten. Viele hat es zudem gleich mehrfach erwischt: Auf zwei Allergiker kommen durchschnittlich drei Unverträglichkeiten. Die Studie zeigt auch, dass je höher die Bildung, desto mehr Betroffene gibt es. Als Grund hierfür vermuten die Studienautoren eine größere Sensibilität: Menschen mit höherem Bildungsabschluss könnten die Symptome häufiger richtig deuten und gehen früher zum Spezialisten.

 

 

 

 

 

THEMEN  – Wirtschaft/Einzelkhandel/Öko

NABU-Umweltpreis: Die grünsten Einzelhändler Deutschlands gesucht

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Hauptstadt  Berlin (ots) - Ab dem heutigen Freitag können sich bundesweit Lebensmitteleinzelhändler um den NABU-Umweltpreis "Grüner Einkaufskorb 2013" bewerben. Mit ihm zeichnet der NABU engagierte Lebensmittelmärkte aus, die ein zukunftsweisendes und ökologisches Handelsmodell verfolgen. Ziel des Wettbewerbs ist es, jene Märkte herauszuheben, die mit einem saisonalen, regionalen und umweltfreundlichen Warensortiment Verbrauchern einen ökologischen Einkauf erleichtern.

"Lebensmittelhändler, die sich um ein grünes Geschäftsmodell bemühen, stehen vor besonderen Herausforderungen. Mit der Auszeichnung wollen wir daher umso mehr ihre Anstrengungen ehren und andere  Handelsunternehmen dazu anregen, sich ebenfalls für nachhaltigen Konsum einzusetzen", erklärte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Preise werden in den drei Kategorien "Filialen der großen Lebensmittelketten", "Selbstständige Lebensmittelmärkte" und "Biolebensmittelmärkte" vergeben. Zusätzlich wird in diesem Jahr ein Jury-Sonderpreis für umweltfreundliche Entwicklung ausgeschrieben. Mit ihm wird das Engagement von Wettbewerbsteilnehmern aus den Vorjahren gewürdigt, die sich besonders stark für einen Wandel hin zu einem grünen Geschäftsmodell eingesetzt haben.

"Um Verbraucherinnen und Verbraucher auf umweltfreundliche Produkte aufmerksam zu machen, sind vor allem die Auswahl und Präsentation der Produkte und die Kommunikation mit dem Kunden entscheidend. Dank Informationen über Umweltsiegel, umweltfreundliche Getränkeverpackungen oder saisonale Produkte fallen den Konsumenten grüne Kaufentscheidungen leichter. Die Händler haben damit einen großen Einfluss darauf, ob Kunden ökologisch einkaufen", so NABU-Umweltexperte Sascha Roth.

Der ausgefüllte Teilnahmebogen kann bis zum 9. September 2013 beim NABU eingereicht werden. Über die Sieger entscheidet eine Jury aus Einzelhandels- und Umweltexperten sowie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Den Gewinnern des Wettbewerbs wird am 25. November 2013 in festlichem Rahmen mit Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft der "Grüne Einkaufskorb 2013" verliehen. Den ausgezeichneten Märkten winkt als Hauptpreis nicht nur der ansehnliche Award, sondern auch ein unvergessliches Kochevent im eigenen Markt.

 

Hintergrund: Seit 2010 vergibt der NABU den Umweltpreis "Grüner Einkaufskorb" an herausragende Pioniere des Umweltschutzes im Einzelhandel. Als drittgrößter Wirtschaftszweig in Deutschland kommt dem Einzelhandel eine besondere Verantwortung für ökologisches Handeln zu, denn er versorgt tagtäglich 80 Millionen Menschen. Mit der Auszeichnung will der mitgliederstärkste Umweltverband Deutschlands Unternehmen dafür gewinnen, ein umweltfreundliches Warensortiment zu fördern, um ökologisches und nachhaltiges Einkaufen für Konsumenten leichter und attraktiver zu machen. Vergangenes Jahr wurde in der Kategorie "Biolebensmittelmärkte" der SuperBioMarkt Mönkedieckstraße in Osnabrück mit dem NABU-Umweltpreis ausgezeichnet. In der Kategorie "Filialen der großen Lebensmittelketten" überzeugte die Tegut-Filiale Am Kaufpark in Göttingen. Den Preis für die Kategorie "Selbstständige" gewann 2012 Edeka Bergmann in Lüneburg.

 

 

 

 

THEMEN/POLITIK - Familien/Justiz/

Seit Pfingstsonntag: Unverheiratete Väter haben mehr Rechte

Hauptstadt Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Unverheiratete Väter bekommen seit Pfingstsonntag leichter das Sorgerecht für ihre biologischen Kinder - auch wenn die Mutter nicht einverstanden ist. Möglich macht das eine Gesetzesänderung, die am 1. März vom Bundesrat verabschiedet wurde und am 19. Mai in Kraft trat. Zukünftig kann das Familiengericht die elterliche Sorge auch dann übertragen, wenn nur ein Elternteil einen entsprechenden Antrag stellt.

Das Gericht muss der Mutter vor seiner Entscheidung die Möglichkeit geben, innerhalb einer Frist von mehreren Wochen Einwände gegen das gemeinsame Sorgerecht vorzubringen. Falls die Mutter keine Gründe gegen das gemeinsame Sorgerecht vorträgt, soll das Gericht nach Aktenlage entscheiden - also ohne persönliche Anhörung der Eltern oder der Vertreter des Jugendamts. Dabei soll es regelmäßig die Übertragung der gemeinsamen Sorge beschließen, wenn sie dem Kindeswohl nicht widerspricht.

Das Gesetz setzt eine Vorgabe des Bundesverfassungsgerichts um, das in der bisherigen Regelung einen Verfassungsverstoß gesehen hatte.

 

 

 

 

 

 

Foto: Wohnungen (über dts Nachrichtenagentur)
Foto: Wohnungen (über dts Nachrichtenagentur)

THEMEN - Immobilien/Kriminalität/

CDU will Kampf gegen Wohnungseinbrüche zu Wahlkampfthema machen

Hauptstadt Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Angesichts der wachsenden Furcht vor Wohnungseinbrüchen will die CDU den Kampf gegen diese Form der Kriminalität zum Wahlkampfthema machen. Wie die "Rheinische Post" (Samstagausgabe) aus einem ihr vorliegenden Entwurf des CDU-Wahlprogramms zitiert, setzt sich die Partei "für verbesserte steuerliche Anreize zugunsten von Eigenheimbesitzern bei Investitionen in die Sicherheit ihrer Häuser" ein. Zudem fordert die CDU, den "Fahndungsdruck auf Banden und Einzeltäter" zu erhöhen, und zwar gerade wenn sie grenzüberschreitend tätig seien.

"Wir brauchen mehr polizeiliche Streifenfahrten in besonders gefährdeten Wohngebieten", heißt es im CDU-Wahlprogramm weiter. Es soll bei einem Konvent mit der Schwesterpartei CSU Ende Juni beschlossen werden.

 

 

 

Wolfggang Bosbach - Foto von der offiziellen Homepage des Politikers
Wolfggang Bosbach - Foto von der offiziellen Homepage des Politikers

THEMEN - Wohnungseinbrüche

Rheinische Post: Bosbach regt Debatte über offene Grenzen an

Düsseldorf (ots) - Angesichts des starken Anstiegs der Zahl von Wohnungseinbrüchen in Deutschland hat der Innenausschussvorsitzende Wolfgang Bosbach (CDU) eine Debatte über die offenen Grenzen angeregt. "Ich hoffe, dass man auch offen und nüchtern darüber diskutieren kann, inwieweit die Abschaffung der Grenzkontrollen an den östlichen Grenzen unseres Landes die Sicherheit der Bundesrepublik nachteilig beeinflusst hat, ohne dass man sofort in eine anti-europäische Ecke gestellt wird", sagte der Innenexperte der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). Die Innenministerkonferenz will die Frage klären, wie weit Wohnungseinbrüche in Deutschland von ausländischen Banden begangen werden.

 

Quelle (Text): Rheinische Post

 

 

 

Foto: Bücher in einer Bibliothek (über dts Nachrichtenagentur)
Foto: Bücher in einer Bibliothek (über dts Nachrichtenagentur)

THEMEN – Arbeitsmarkt/Wirtschaft

Rekordbeschäftigung für Akademiker

Hauptstadt Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die gute wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen Jahre hat die Nachfrage nach Akademikern auf ein Rekordniveau getrieben. Zwischen 2001 und 2011 stieg die Zahl der Erwerbstätigen in dieser Gruppe um 2,5 Millionen oder knapp 50 Prozent auf 7,7 Millionen. Dies geht aus einer neuen Statistik der Bundesagentur für Arbeit hervor, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z./Samstagsausgabe) berichtet.

Die Arbeitslosenquote unter Akademikern beträgt trotz eines geringen Anstiegs nur 2,4 Prozent. Damit herrscht nach gängiger Definition Vollbeschäftigung. Für ungelernte Arbeitskräfte liegt der Wert dagegen bei fast 20 Prozent.

Zudem sind Akademiker am kürzesten arbeitslos. Mehr als die Hälfte bezieht weniger als drei Monate Arbeitslosengeld, nur 12 Prozent suchen länger als ein Jahr. Unter Arbeitslosen ohne Berufsabschluss ist es mehr als jeder Fünfte.

Mit einer Erwerbstätigenquote von fast 88 Prozent für Akademiker liegt Deutschland hinter Norwegen auf Platz zwei in Europa und weit deutlich über dem Durchschnitt der Europäischen Union von 82 Prozent. In anderen großen Ländern wie Spanien, Großbritannien und Polen ist die Quote seit Ausbruch der Krise gesunken, berichtet die F.A.Z. Im Jahr 2012 verzeichnete die Arbeitsagentur 150.000 Zugänge an gemeldeten Stellen für Akademiker. Das waren 5 Prozent mehr als 2011.

Am gefragtesten waren Hochschulabsolventen im Bereich Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Sozialberatung mit mehr al 17.000 Stellen. Auch Spezialisten für Informatik sowie Handel und Vertrieb waren begehrt. Daran wird sich nach Einschätzung von Judith Wüllerich von der Arbeitsagentur auch künftig wenig ändern. "Mittelfristig dürfte die Nachfrage nach Akademikern weiter steigen", sagt Wüllerich der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Allein der Anteil der beschäftigten Akademiker, die älter als 55 Jahre sind und in absehbarer Zukunft ersetzt werden müssen, ist innerhalb von zehn Jahren um vier Punkte auf 19 Prozent gestiegen.

 

 

 

 

 

Foto: Hanns-Seidel-Stiftung
Foto: Hanns-Seidel-Stiftung

THEMEN - Studium

"Wer mehr als nur studieren will..."

Bewerbungsschlusstermine für Stipendienprogramme der Hanns-Seidel-Stiftung

zum Wintersemester 2013/14

 

Landeshauptstadt München (ots) - Für überdurchschnittliche Leistungen und gesellschaftliches Engagement vergibt die Hanns-Seidel-Stiftung Stipendien, die allerdings an die Teilnahme der Studenten an bildungspolitischen Seminaren gebunden sind. Die Auswahl der Begünstigten erfolgt in einem zweistufigen Bewerbungsverfahren. Die Einsendefristen für Bewerbungen um die Aufnahme zum Wintersemester 2013/14 enden im Mai und Juli 2013.

Die Hanns-Seidel-Stiftung vergibt an in- und ausländische Studierende an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und Universitäten Stipendien. Ziel ist es, zur Erziehung eines persönlich und wissenschaftlich qualifizierten Akademikernachwuchses beizutragen und besondere wissenschaftliche Leistungen in der Promotion zu fördern.

Bewerbungsschluss im Aufnahmeverfahren zum Wintersemester 2013/14 für Studierende an einer HAW ist der 31. Mai 2013, an einer Universität der 15. Juli 2013, für Promotionsstudenten der 15. Mai und 15. Juli 2013.

 

Informationen zum Förderangebot, Bewerbungsunterlagen und Kontaktdaten der Ansprechpartner sind online unter http://www.hss.de/stipendium.html einsehbar.

 

 

 

 

 

AKTUELL - USA/Weltpolitik

US-Präsident Obama kommt Mitte Juni

nach Berlin

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - US-Präsident Barack Obama wird am 18. und 19. Juni erstmals seit seinem Amtsantritt Berlin besuchen. Das teilte der stellvertretende Sprecher der Bundesregierung, Georg Streiter, am Freitag mit. Wie der Arbeitsbesuch des US-Präsidenten genau ablaufen soll, ist derzeit noch nicht bekannt. Obama hatte bislang trotz mehrerer persönlicher Einladungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel keine Zeit für einen Besuch in der deutschen Hauptstadt gefunden. Dies hatte auch zu Missstimmungen im deutsch-amerikanischen Verhältnis geführt. Zuletzt war der US-Präsident im Jahr 2008 als Kandidat im Wahlkampf in Berlin. Damals hatten ihm bei einer Rede an der Siegessäule Hunderttausende Menschen zugejubelt.

 

 

 

 

 

++++++ religion ++++++ 

 

 

 

 

Papst Franziskus
Papst Franziskus

Papst Franziskus ruft zum Gebet für die verfolgte Kirche in Rot-China auf

| Autor: Felizitas Küble |

 

Mit Demut und Freude den Auferstandenen verkünden und der Kirche und dem Nachfolger Petri treu sein: Das wünschte Papst Franziskus zum Abschluß der Generalaudienz am gestrigen Mittwoch den Katholiken Chinas. Anlaß ist der Gedenktag der Madonna von Sheshan in Shanghai, den Papst Benedikt XVI. 2007 zum Gebetstag für China erklärt hatte.

„Ich bitte alle Katholiken in der Welt, sich im Gebet für die Schwestern und Brüder in China zu vereinen“, so der Papst. Er betete in den Worten des Gebetes, das sein Vorgänger zu diesem Anlaß geschrieben hatte, um Hilfe für alle, die „in China unter den Mühen des Alltags beten, hoffen und lieben, dass sie nie Angst haben, zur Welt von Jesus zu sprechen und zu Jesus von der Welt“.

Seit Jahrzehnten gibt es starke Spannungen zwischen Rom und Peking, vor allem was die Ernennung von Bischöfen angeht. Das kommunistische Diktatur will die volle Kontrolle über die Katholiken im Land und verbittet sich „ausländische Einmischung“; diplomatische Beziehungen zum Vatikan gibt es nicht.

 

Chinas Katholiken gehören zu einem Teil einer Untergrundkirche an, die dem Vatikan gegenüber als treu gilt, jedoch vom chinesischen Staat nicht anerkannt ist. Der andere Teil gehört der staatstreuen Kirche an, die in den sog. „Patriotischen Vereinigungen“ organisiert ist.

 

Quelle: http://de.radiovaticana.va/news/2013/05/22/papstappell_zu_china:_%E2%80%9Etreu_zu_christus_und_dem_nachfolger_petri%E2%80%9C/ted-694328

 

 

 

 

 

 

Der Heilige Vater mit Prälat Dr. Klaus Krämer
Der Heilige Vater mit Prälat Dr. Klaus Krämer

Papst Franziskus lobt Arbeit der Missionswerke

Prälat Dr. Klaus Krämer begegnet dem Heiligen Vater im Vatikan

 

Aachen. Bei einer Audienz für die Nationaldirektoren der Päpstlichen Missionswerke im Vatikan hat Papst Franziskus deren Arbeit gelobt. Das berichtet  Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerks missio Aachen und des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“, der als deutscher Vertreter an der Konferenz mit 120 Delegierten aus aller Welt

teilgenommen hatte. „Es war eine sehr, sehr herzliche und menschlich anrührende

Begegnung“, erzählt Prälat Krämer von der Audienz beim Heiligen Vater.  In der Wahl eines Argentiniers zum Papst sieht Krämer einen wichtigen  Perspektivwechsel. Als Lateinamerikaner kenne Papst Franziskus das Armutsproblem sehr gut. Eine große Nähe zur Arbeit der Missionswerke, die sich in der Einen Welt engagieren, sei dadurch naturgemäß gegeben.

 

Gute Kontakte zum Kindermissionswerk

 

Als Präsident des Kindermissionswerks freut sich Krämer über die guten Kontakte zum Heiligen Vater: „Die Sternsinger sind Papst Franziskus ein Begriff, das habe ich an seinen leuchtenden Augen gemerkt als ich davon sprach. Wir haben mit  Papst Franziskus viel Kontakt gehabt als er noch Erzbischof von Buenos Aires  war. In seiner Amtszeit hat das Kindermissionswerk über 40 Projekte in dem Erzbistum gefördert, und diese Projekte sind immer von ihm als Erzbischof  beantragt oder empfohlen worden.“ Zahlreiche und wichtige Hilfsmaßnahmen für  Kinder seien dabei in der argentinischen Hauptstadt umgesetzt worden.

 

Quelle (Text/Foto):  www.kindermissionswerk.de

 

 

 

 

FOTO: FSSP
FOTO: FSSP

Junge Union in Hessen entschieden gegen Christenhaß und Religionsbeschimpfung

| Autor: Felizitas Küble | Intolerante “Toleranz”: Wenn nichts “falsch” ist außer Christentum

 

Wiesbaden - Am Wochenende hielt die Junge Union Hessen ihren Landestag in Wiesbaden ab. Rund 250 Delegierte wählten einen neuen Landesvorstand und berieten dabei auch über 121 allgemeine Anträge. Fünf von ihnen befassten sich mit der Stärkung und dem Schutz christlicher Werte. Der Hintergrund jener Anträge war es u.a.,einen Startpunkt für die geplante christliche Kampagne der beiden JU-Flächenverbände zu setzen. Mit breiter Zustimmung der 250 Delegierten beschloss die Junge Union Hessen, sich klar zum christlichen Glauben zu bekennen, ohne dabei andere Religionen abzulehnen. Zugleich war man sich einig, dass man die Einführung eines gesetzlichen islamischen Feiertags ablehnt.

Auch der inhaltlich recht umfassende Antrag zum Schutz christlicher Symbole wurde mit enormer Zustimmung angenommen. Hierbei geht es vor allem um eine Verschärfung des § 166 StGB. Zudem sollen das christliche Menschenbild sowie das entsprechende Wertefundament als Basis eines gesunden gesellschaftlichen Zusammenlebens gefördert werden.

 

Der Antrag zum Schutz christlicher Symbole lautete folgendermaßen:

 

“Religiöse Empfindungen sollen respektiert, die Religionsbeschimpfung und Hetze gegen Christentum und Christen sollen bestraft werden. Weiterhin setzt sich die Junge Union Hessen zum Ziel, das christliche Menschenbild und Wertefundament als Basis eines gesunden gesellschaftlichen Zusammenlebens zu fördern und zu verbreiten.”

 

Die Begründung der Antragsteller:

 

Es ist erschütternd, mit welchen Gotteslästerungen das Christentum derzeit in Deutschland angegriffen und verspottet wird. Mit diesen Angriffen soll bezweckt werden, eine Zukunft aufzubauen, in der unsere Gesellschaft und die kommenden Generationen keine christlichen Werte und Prinzipien mehr finden; eine Welt, in der nichts „falsch“ ist, außer Christ zu sein.

Ein Beispiel: Beim jährlichen „Marsch für das Leben“ in Berlin am 22.9.2012 kam es zu einer Gegendemonstration durch eine Initiative „Gegen christlichen Fundamentalismus“ auf. Einer der störenden Sprecherchöre lautete: „Hätt‘ Maria abgetrieben, …“

Plakate zeigten ein über ein Kreuz gestülptes Kondom mit dem Slogan „Gib Religion keine Chance“; und auch ein gekreuzigtes Schwein war zu sehen unter dem ironischen Motto „Jesus, du Opfer.“

 

Quelle und vollständiger Text hier: http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2013/05/junge-union-hessen-spricht-sich-fur-den.html

 

  Foto: FSSP

 

 

 

Sternsinger-Kompass als Wegweiser

 

auf dem Eucharistischen Kongress

 

Kindermissionswerk mit Rockmusik, Online-Spiel und Kindersegen

 

Aachen/Köln. Unter dem Motto „Herr, zu wem sollen wir gehen?“ startet am 5. Juni

der Eucharistische Kongress in Köln. Im Rahmen des Treffens für alle

katholischen Gläubigen finden sich viele Angebote für Kinder und Familien – auch

vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“.

So ist am Donnerstag, 6. Juni, der Schüler- und am Samstag, 8. Juni, der

Familientag geplant. Passend dazu gibt das Kindermissionswerk einen Kompass, ein

Online-Detektivspiel und eine Spezialausgabe seines Sternsinger-Magazins heraus.

Das Magazin begibt sich für Kinder auf die Suche nach dem Geheimnis des

Glaubens. Magazin und Online-Spiel sind zum Eucharistischen Kongress im Netz zu

finden unter: www.sternsinger-magazin.de. Kompass und Magazin werden sowohl

beim Schülertag als auch beim Familientag in der Ursulinenschule

(Hauptveranstaltungsort des Familientages) und an den Infopoints in der Stadt

verteilt.

Trommeln (Djémbé Africa) und Rockmusik (Church Rocking) stehen im Mittelpunkt

der Auftritte von Max Bousso am Donnerstag und von Martin Kuenen am Samstag auf

der Weltkirchen-Bühne am Neumarkt, jeweils von 18.30 bis 19.30 Uhr.

Den feierlichen Abschluss des Familientages bildet das Abendlob mit Kindersegen

am Samstag von 17.30 bis 18.30 Uhr im Kölner Dom. Das Motto lautet: „Wir folgen

mit den Heiligen Drei Königen dem Stern“. Monsignore Robert Kleine, Domdechant

und Sekretär des Eucharistischen Kongresses, und Prälat Dr. Klaus Krämer,

Präsident des Kindermissionswerks, werden dem Abendlob vorstehen, Kinder der

Sternsingerschule aus Köln begleiten den Kindersegen.

  

Quelle: Urte Podszuweit, kindermissionswerk.de

 

 

Berliner Dom - Foto: Hans Martin Schmidt
Berliner Dom - Foto: Hans Martin Schmidt

GOTTES HÄUSER

 

Der Berliner Dom

 

Wussten Sie schon...

... dass im Berliner Dom, der größten evangelischen Kirche in Berlin, jeden Sonntag ca. 800 bis 2000 Christen die Gottesdienste feiern?

... dass zwei Domchöre, die Dombläser, viele Gastensembles und berühmte Organisten den Dom mit wunderbaren Klängen erfüllen?

... dass sich 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie mehr als 80 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer um die Gäste und um den Erhalt des Doms kümmern?

... dass der Dom ausschließlich seiner Gemeinde gehört und diese für alle Kosten aufkommen muss?

dass mehr als 700.000 Gäste jährlich den Berliner Dom besichtigen und zu Gottesdiensten und Konzerten besuchen?

... dass die täglichen Unterhaltskosten 11.000 Euro betragen?

... dass die Gruft des Doms fast 100 Grablegen der brandenburgisch-preußischen Kurfürsten und Könige und ihrer Familienmitglieder bewahrt?

 

Aktueller Veranstaltungstipp:

Samstag, 25. Mai 2013 - 20:00 Uhr

Wagner ohne Worte

Transkriptionen aus Parsifal, Götterdämmerung und Tannhäuser

Markus Goecke, Orgel - 10,- / erm. 6,- €

Kartenverkauf: Konzertkasse im Dom

Telefon (030) 202 69 136, Mo. - Sa.  9.00-19.00 Uhr; So. 12.00-19.00 Uhr - und an den bekannten Vorverkaufsstellen sowie über  ticketonline.com.

 

Quelle: Berliner - Dom - Stiftung 

www.berliner-dom-stiftung.de

Foto: Shotshop.com

 

 

 

Quelle: Christliches Forum
Quelle: Christliches Forum

Sudetendeutsche Vertreter überreichten Bischof Rudolf Voderholzer eine “Krumauer Madonna”

| Autor: Felizitas Küble |

 

Regensburg - Der Regensburger Bischof ist Mitglied der Sudetendeutschen Landsmannschaft

Zu einem Antrittsbesuch bei Bischof Rudolf Voderholzer ist der Vorstand der Bezirksgruppe Niederbayern-Oberpfalz der Sudetendeutschen Landsmannschaft (SL) nach Regensburg gekommen.

Die drei Vertreter überreichten dem Regensburger Bischof eine Nachbildung der Krumauer Madonna. Vorsitzender Max Strecker sprach in diesem Zusammenhang von „landsmannschaftlicher Verbundenheit“. Mit Freude, Ehre und Genugtuunghätten die Sudetendeutschen die Ernennung von Dr. Voderholzer zum Bischof von Regensburg aufgenommen.

Angesichts des Geschenks erklärte der Bischof, die Marienverehrung sei eine schöne Verbindung des gemeinsamen Kulturraums. Beiderseits drücke sich darin die Liebe zur Kirche aus.

Weitere Themen des Gedankenaustauschs waren der Amtsverzicht Papst Benedikt XVI. sowie künftige Aktivitäten der Sudetendeutschen Landsmannschaft, der Bischof Voderholzer als Mitglied angehört.

Seinerseits überreichte der Bischof den Band „Er führte mich hinaus ins Weite. Pater Victricius Berndt OFMCap (1915–2003). Lebensbild eines sudetendeutschen Priesters. Aufzeichnungen. Predigten. Erinnerungen“, den er 2006 zusammen mit Ernst Kögler herausgegeben hat.

Der vorbildliche Kapuzinerpater Victricius stammte aus dem Sudetenland und hatte als Religionslehrer und darüber hinaus maßgeblichen Einfluß auf die geistliche Entwicklung des Regensburger Oberhirten. Erst am vergangenen Donnerstag hatte Bischof Voderholzer in Vilsbiburg am Grab des Kapuzinerpaters Victricius Weiß um dessen baldige Seligsprechung gebetet. Dessen Namen trug Victricius Berndt, sein Religionslehrer.

 

Quelle (Text/Fotos): Pressestelle des Bistums Regensburg

 

 

 

 

Lausitzer Rundschau

Kardinal Joachim Meisner kündigt seinen Rücktritt an: Zäsur für die Kirche

 

Cottbus (ots) - Wenn ein katholischer Bischof 75 Jahre alt wird, muss er dem Papst seinen Rücktritt anbieten. So sieht es das katholische Kirchenrecht vor. Und in der Regel nimmt Rom das Rücktrittsgesuch dann auch an. Nur in seltenen Ausnahmefällen bleiben Bischöfe länger im Amt - zum Beispiel, wenn sie Kardinäle sind. Denn bei einer Papstwahl sind Kardinäle bis zum 80. Lebensjahr noch wahlberechtigt, weswegen auch der 79-jährige Kölner Kardinal Joachim Meisner kürzlich am Konklave teilnahm. Doch mit dem 80. Geburtstag nimmt der Vatikan gewöhnlich auch den Rücktritt von Kardinälen an. Eine Neuigkeit ist Meisners Rücktrittsankündigung also nicht, aber eine Zäsur.

Denn kein anderer katholischer Bischof in Deutschland äußerte sich in den letzten Jahren so pointiert und profiliert zum Geschehen in der katholischen Kirche und im Land wie Kardinal Meisner. An seinen konservativen Positionen konnte man so manches Mal verzweifeln, nicht selten waren sie Aufreger, und manchmal traten Menschen deswegen sogar aus der Kirche aus. Immer aber bot Meisner eine Gelegenheit zur Reibung. Und Reibungshitze wie pointierte Positionen sind nötig, will sich Kirche in der säkularen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts bemerkbar machen. Die Stimme Kardinal Meisners wird ab Dezember fehlen, das ist schon heute klar. Die katholische Kirche in Deutschland wird ohne ihn nicht mehr dieselbe sein.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau

 

 

 

 

Aktuelles/Termine

Kardinal Marx und Sozialphilosoph Oskar Negt im Haus am Dom

Aktuelles Forum "Europa neu (be)gründen - Wege aus der EU-Krise"

Frankfurt am Main - Beim Aktuellen Forum zum Thema "Europa" treffen der Münchner Kardinal Reinhard Marx und der alt-linke Sozialphilosoph Oskar Negt im Haus am Dom, Domplatz 3, aufeinander. Gemeinsam mit der taz-Journalistin Ulrike Herrmann diskutieren sie am Dienstag, 28. Mai, Wege aus der Krise des vereinten Europa. Alle drei sind ausgewiesene Kenner der Lage auf dem Kontinent.

In seiner wohl schwersten Krise hat Europa den Friedensnobelpreis erhalten. Aber immer neue Finanzlöcher tauchen auf. Viele Bürger sind "europamüde"; gleichzeitig wächst die Einsicht, dass der Einigungsprozess intensiviert werden muss. Das Versäumnis, einseitig nur auf die wirtschaftliche Integration gesetzt und die politische Integration nicht weiter vorangetrieben zu haben, erweist sich nun als schwere Hypothek. So sehen viele Beobachter ein demokratisches Legitimationsdefizit nicht nur bei den Behörden der EU-Kommission, sondern auch bei den Regierungen einiger Euroländer wie Griechenland. Trotz des Friedensnobelpreises scheint die Zukunft der Europäischen Union derzeit so fraglich wie lange nicht.

Das Aktuelle Forum zum Thema "Europa" findet statt am Dienstag, 28. Mai um 19:30 Uhr im Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt. Veranstalter ist der Frankfurter Domkreis Kirche und Wissenschaft. Der Eintritt ist frei.

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Quelle: Doris Wiese-Gutheil - Öffentlichkeitsarbeit

Kath. Stadtkirche Frankfurt - HAUS AM DOM

60311 Frankfurt a.M.

 

 

 

Volker Joseph Jordan
Volker Joseph Jordan

Überlegungen zum Interview-Buch “Endlich zuhause” von

Volker Jordan

| Autor: Felizitas Küble |

 

Spannend und lebensnah: Jordans Weg zur Kirche

Wenn immer wir Menschen zu staunen beginnen, entsteht grundlegend folgende Frage: Warum existiert überhaupt etwas; warum gibt es kein absolutes Nichts? - Daraus folgt die weitere Frage: Was bin ich – und warum bin ich?

Aus unserem irdischen Dasein erhalten wir keine endgültige und befriedigende Antwort. So entstanden die Religionen, die aus einer nicht faßbaren, übernatürlichen Wirklichkeit eine tragfähige Antwort erhoffen. Für den gläubigen Christen ist Jesus Christus die Antwort des Ewigen, das menschgewordene Wort Gottes.

Die Tragödie der Christenheit besteht in den nicht mehr überschaubaren Konfessionen und Denominationen. Der junge Historiker und Konvertit Volker Jordan ist überzeugt: Das kann nicht der Wille Gottes sein, betet doch Jesus selbst:

„Alle sollen eins sein. Wie du Vater in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie eins sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast“ (Joh 17, 21).

Volker Joseph Jordan (1972 – 2o13) gehörte bis ein Jahr nach seiner Konfirmation der evangelisch-lutherischen Kirche an, verließ diese dann und begann eine staunenerregende Suche nach einer Kirche, die für ihn die wahre Stiftung Christi sein sollte.

Durch gründliche fortlaufende Studien brachte er einerseits die notwendige geistige Ausrüstung mit, zum anderen brachte er seine unvoreingenommene Offenheit in jede kirchliche Gemeinschaft ein, die er kennenlernen konnte.

Immer war es derselbe Jordan, geprägt von seiner konservativen Grundeinstellung und einem konsequent denkenden, wachen Verstand.

Ein vorrangiges Kriterium seiner Wertungen war die Schlüssigkeit von Lehre und ihre Umsetzung in das christliche Leben. Das „sola-scriptura“ -Prinzip (“Allein die Bibel”) konnte er bald nicht mehr akzeptieren, weil es theologisch und kirchengeschichtlich nicht begründbar ist und zudem selbst in der Praxis der protestantischen Konfessionen gar nicht umgesetzt werden konnte.

Durch Jordans Begegnungen, Gespräche und praktische Teilhabe am Glaubensleben der von ihm aufgesuchten christlichen Konfessionen und Gemeinschaften sowie durch – von einer unbändigen Wahrheitssuche bedingte - kritische Auseinandersetzung mit den jeweiligen Theologien erhält der Leser einen bemerkenswerten Einblick in die Vielfalt und Unterschiedlichkeit dessen, was unter christliche Kirchen heute erfahrbar ist.

Auf dem Umweg über die Orthodoxie findet Jordan (siehe Foto) schließlich zur römisch-katholischen Kirche.

Was sind entscheidende Kriterien für seinen Schritt? :

1. Das organische und ganzheitliche Denken nach dem Grundsatz: Die Gnade setzt die Natur voraus und vollendet sie.

2. Die Bedeutung der Sakramente (Hereinbrechen des Göttlichen in unsere Welt).

3. Das tiefe Verstehen der hl. Eucharistie als Opfer und Mahl, getragen von dem nur im Glauben faßbarem Geheimnis der Realpräsenz des gekreuzigten ujnd auferstanden Christus. (Die recht ausführliche Darstellung der so unterschiedlichen Verstehensweise des Abendmahls bei Lutheranern und Calvinisten/Zwinglianern in Gegenüberstellung zur katholischen Lehre kann für manchen Katholiken zur stärkeren Wertschätzung des eigenen Glaubens führen).

In der katholischen Kirche findet Volker Jordan sowohl die mütterliche (Maria) wie auch die väterliche Komponente (den Papst) repräsentiert.

Wohltuend ist auch seine kritische und zugleich sachliche, ruhige Auseinandersetzung mit dem Phänomen „Medjugorje“.

Dadurch, daß die Glaubensschritte dieses radikal suchenden jungen Menschen in Dialogform (mit Felizitas Küble als theologisch versierter Gesprächspartnerin) dargelegt wird, erfahren wir Jordans geistliche Entwicklung als spannend und lebensnah.

Neben den notwendigen Literaturangaben ist ein sehr ausführliches Stichwortverzeichnis positiv hervorzuheben.

 

Dieses lehrreiche Interviewbuch „Endlich zuhause“ ist jedem zu empfehlen, vor allem jenen, die ihren eigenen Glauben vertiefen möchten. Es ist im Augsburger Dominus-Verlag erschienen.

 

 

 

 

 

Quelle: Christliches Forum
Quelle: Christliches Forum

Pfingstfestival mit 5000 Jugendlichen in Salzburg zeigt schwärmerische Tendenzen

| Autor: Felizitas Küble |

 

“Urvater” Pete Greig und seine radikal-charismatische”Vision”

 

In der Alpenrepublik gab es über Pfingsten einen großen Jugendkongreß in Salzburg, an dem ca 5000 Jungen und Mädchen teilnahmen, wobei viele auch zur Beichte gingen oder still im Dom beteten.

Gemeinsam mit Bischöfen und zahlreichen Priestern feierten die jungen Leute das Pfingstfest mit Andachten, Gottesdiensten, Katechesen, Theateraufführungen, Gruppengesprächen, zudem mit heißen Rhythmen, Tanzen und der in charismatischen Kreisen unvermeidlichen “Lobpreismusik”.

 

Die sicherlich erfreuliche Nachricht vom großen Andrang der Jugend ist das eine – manches jedoch, was dort inhaltlich präsentiert wurde, zumal von Vertretern der sog. “Gebetsbewegung 24/7″, erweist sich als durchaus fragwürdig bis irrgeistig. (Die Zahl “24/7 “bezieht sich auf das 24-stündige Gebet in einer 7-Tage-Woche; in der Loretto-Gemeinschaft auf die eucharistische Anbetung.)

 

Gründer dieser “neuen geistlichen Gemeinschaft” ist Pete Greig, dessen endzeitschwärmerische “Visionen” bei dem Salzburger Festival eine große Rolle spielten. Dieser Greigschen Gebetsbewegung hat sich auch jene Loretto-Gemeinschaft angeschlossen, die den Jugendkongreß organisierte.

“Der HERR rüstet weltweit sein Volk”…

 

Unter dem bezeichnenden Zwischentitel “Der HERR rüstet weltweit sein Volk” schreibt das Newsportal “Kath.net” in seinem heutigen Bericht über dieses Festival Folgendes:

“Die Bibel in Joel 3 beschreibt die Folgen von Gebet, mittlerweile nicht nur bei 24/7 oder Loretto sondern weltweit neu entflammt zu beobachten:

“Danach aber wird es geschehen, / dass ich meinen Geist ausgieße über alles Fleisch. Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, / eure Alten werden Träume haben / und eure jungen Männer haben Visionen.” Unsere Gebete mobilisieren den Himmel, erneuern die Kirche und verändern die Welt. Durch Gebet erfahren wir Gott, seine Gegenwart, seine Kraft, seine Herrlichkeit, seine Barmherzigkeit.“ Die Vorstellung von einer weltweiten “Erweckung” ist typisch für die Vorstellungswelt der Charismatischen Bewegung, die sich liebend gerne auf diese Bibelstelle “Joel 3″ im Alten Testament beruft. Ist nun diese Verheißung angesichts der zahlreichen Visionäre in unserer Zeit, der “begnadeten” Seher, “Heiler” und “Propheten” nicht doch wunderbare Wirklichkeit geworden?

 

“Joel 3″ ging bereits in Erfüllung

 

Der Schein trügt, weil diese biblische Ankündigung längst in Erfüllung ging, nämlich vor 2000 Jahren zu Pfingsten. Der hl. Apostel Petrus selber verweist auf diese alttestamentliche Verheißung (vgl. Apg. 1,16 f), um damit die Ausgießung des Heiligen Geistes in der Urgemeinde von Jerusalem zu erklären. Das Pfingstereignis ist also die “Lösung” dieser Prophetie.

Das will man freilich in Schwärmerkreisen ungern wahrhaben, weil es eigenen Traumvorstellungen einer heutigen (!) Verwirklichung von Joel 3 widerspricht.

Im Festival-Heft der Loretto-Bewegung wird zudem begeistert eine “Vision” von Pete Greig präsentiert, die aus seinem Buch “Red Moon Rising” stammt. Greig, der eine protestantische Freikirche vertritt, wird als “Urvater all dieser neuen 24/7-Aufbrüche” bezeichnet.

 

Pete Greigs “prophetischer Traum”

 

Auf der Loretto-Webseite heißt es hierzu:

“Seine „VISION“ haut mich jedesmal wieder vom Hocker, wenn ich sie lese – du findest sie gleich im Anhang…Frag dich, was du schon erkennen kannst von diesem prophetischen Traum. Mir kommt vor, es wird immer klarer, immer spannender, immer verrückter. Pete Greig betete mit vielen Leute letzte Woche bei einem Kongress in Frankfurt über unsere kleine Gemeinschaft und die Prophetischen Worte, die geschenkt wurden, waren phantastisch…Komm und sei dabei - der HERR sammelt und salbt sein Volk in diesen Tagen und viele bemerken es schon: Der Riese ERWACHT!”

Unreife Schwärmerei pur - denkt man sich wohl zunächst, doch dahinter steckt mehr als kindliche Begeisterung und pubertärer Überschwang.

Die hier so gefeierte “Vision” ist vielmehr kennzeichnend für die charismatische Szene und ihre Vorstellungen von einer zukünftigen “globalen Erweckung”; die Vision hat also “System”, ist Teil eines festgefügten Gedankenkonzeptes, wenngleich diesmal in einer seltsam dramatisch klingenden, unbedingt “modern” sein wollenden Sprache.

 

“Für sie ist das Gute nicht gut genug”

 

Was ist die Vision? - Die Vision ist Heiligkeit, Heiligkeit, die den Augen weh tut. Sie bringt Kinder zum Lachen und ärgert die Erwachsenen. Es geht um Leute, die das Spiel aufgegeben haben, nach außen hin eine weiße Weste zu haben, um Eindruck zu schinden. Es geht um Leute, die nach den Sternen greifen. Für sie ist das Gute nicht gut genug, sie strecken sich nur nach dem Besten aus.

Geradezu gefährlich reine Leute. Sie brauchen ihre geheimen Motive nicht zu verstecken, und auch nicht ihre privaten Gespräche. Es sind Leute, die andere von ihren selbstmörderischen Abenteuern weglieben, weg von ihren satanischen Spielen. Es geht um eine Armee, die ihr Leben für die große Sache lassen wird. Eine Million mal pro Tag sind ihre Soldaten bereit, eine Niederlage einzustecken, um eines großen Tages den entscheidenden Sieg zu erringen und zu hören: “Gut gemacht, ihr treuen Söhne und Töchter”.

Dabei geht es bei diesen “Abenteurern” nicht um ein kleines Häuflein von Idealisten, nein, die “Vision” spricht typisch enthusiastisch von einer “großen Masse”:

“Diese Helden sind am Montagmorgen genauso radikal wie am Sonntagabend. Sie haben es nicht nötig, sich einen großen Namen zu machen, ihre eigene Ehre zu suchen. Darüber können sie nur müde lächeln. Es geht nicht um einzelne Stars, sondern um die große Masse, die immer wieder denselben Kriegsschrei auf den Lippen hat: “Vorwärts, COME ON!” – Und sie sind diszipliniert. Jünger, junge Leute, die ihren Körper zum Gehorsam zwingen.

Jeder Soldat bereit, für seinen Kriegskamaraden eine Kugel abzufangen. Das Tattoo auf ihrem Rücken sagt: “Christus ist mein Leben, Sterben ist mein Gewinn.” - Opferbereitschaft lässt das Feuer des Sieges in ihren Augen brennen. Sie schauen nicht nach unten, sondern nach oben. Sieger, Märtyrer. Wer kann sie aufhalten? Können Hormone sie zurückhalten? Können Niederlagen sie entmutigen? Kann Furcht ihnen Angst einjagen, kann der Tod sie umbringen?

“Mit Blut, Schweiß und Tränen…”

Würden sie ihr Image oder ihre Beliebtheit aufgeben? Sie sind bereit, selbst ihr eigenes Leben niederzulegen, mit den Todeskandidaten – schuldig wie die Hölle selbst – den Platz zu tauschen. Den elektrischen Stuhl statt eines Thrones. Mit Blut, Schweiß und Tränen, in vielen schlaflosen Nächten und an fruchtlosen Tagen beten sie, als ob alles von Gott abhängt, und sie leben, als ob alles von ihnen abhängt.

Ihr genetischer Code ist JESUS. Er atmet aus – sie atmen’s ein. Bei ihnen singt selbst das Unterbewusstsein. Sie hatten eine Bluttransfusion von Jesus. Ihre Worte bringen die Dämonen in den Einkaufszentren zum Schreien. Hörst du diese Armee kommen? Blast die Posaune für die Verrückten! Ruft sie zusammen, die Verlierer und Freaks.

Hier kommen sie, die Ängstlichen und Abgelehnten mit Feuer in ihren Augen. Sie laufen aufrecht, und die Bäume klatschen Beifall, die Hochhäuser verbeugen sich, die Berge erscheinen klein, verglichen mit diesen Kindern einer anderen Dimension.

Ihre Gebete mobilisieren den Himmel und wecken den alten Traum von Eden wieder auf. Und diese Vision wird wahr werden, sie wird erfüllt werden. Sie wird mit Leichtigkeit geschehen, und zwar bald. Woher ich das weiß? Weil es das Sehnen der ganzen Schöpfung ist, das Stöhnen des Geistes, der Urtraum Gottes.”

 

Soweit “Urvater” Pete Greigs Super-”Vision” aus seinem Buch, die eine solch positive Aufnahme in das Festivalheft fand. Der Herr Prophet war auch selber auf dem Jugendkongreß anwesend und hielt dort Katechesen. Allerdings besteht seine “Glaubensunterweisung” offenbar nicht zuletzt aus schwarmgeistigen Verstiegenheiten, wie diese Auszüge zur Genüge aufzeigen.

 

 

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

 

 

 

„Kultur des Todes“: Warum die Erdbestattung sinnvoll bleibt

| Autor: Felizitas Küble |

 

Die Würde des menschlichen Leibes überlebt den Tod!

Auch unter Christen wächst in den letzten Jahren deutlich die Bereitschaft zur Feuerbestattung. Schon aus wirtschaftlichen und praktischen Gründen neigen immer mehr Menschen zur Leichenverbrennung, ist dieser Weg doch erheblich preiswerter und die Grabpflege einfacher.

Im Rahmen einer Wegwerf-Gesellschaft sinkt eben auch der Respekt vor dem Leib des Verstorbenen.

Der Trend zum „Billig-Begräbnis“ scheint daher kaum aufzuhalten – und damit auch die Inanspruchnahme der Krematorien. Überdies ist bei der Leichenverbrennung auch eine sog. „anonyme Bestattung“ möglich. Dabei wird die Urne in einem Massengrab beigesetzt, so daß keine Grabpflegekosten für die Angehörigen entstehen.

Obwohl die katholische Kirche das frühere Verbot der Feuerbestattung aufgehoben hat und die Leichenverbrennung nunmehr toleriert, betrachtet sie nach wie vor die Erdbestattung als den besseren Weg im Sinne einer „Kultur des Todes“.

 

Im Judentum ist die Leichenverbrennung nach wie vor strikt untersagt.

 

Das frühere kirchliche Nein zur Leichenverbrennung kam nicht von ungefähr. Immerhin erwies sich das antikirchliche Lager (vor allem die Freimaurerei) als entschiedener Gegner der Erdbestattung. Mit dieser Haltung wollten die Drei-Punkte-Brüder den Glauben an die Auferstehung des menschlichen Leibes leugnen.

Zuweilen spielte aber auch die Angst vor einem Scheintod den Feuerbestattern in die Hände. Die damals geforderte Leichenschau ist freilich längst gesetzliche Vorschrift (Totenschein). Überdies ist die moderne Diagnostik heute so verfeinert, daß man die Angst vor dem Scheintod als unbegründet ansehen kann.

So wie es eine „Kultur des Lebens“ gibt, die das menschliche Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod schützt und damit Abtreibung und Euthanasie verbietet, so gibt es auch eine „Kultur des Todes“, die sich der Würde des menschlichen Leibes bewußt ist, der zur einstigen „Auferstehung des Fleisches“ berufen ist.

 

Kindergrab in Münster

 

In Diskussionen hierüber ist oft eine erschreckende Unkenntnis über die theologischen und kulturellen Hintergründe dieses Themas erkennbar, so daß es sinnvoll erscheint, beispielhaft fünf Punkte aufzuzeigen, welche die Bedeutung der Erdbestattung erläutern:

Das Alte Testament kennt durchgehend eine strenge Pflicht zur Erdbestattung (vgl. 5 Mo 21,23) und betrachtet es als große Tugend, die Verstorbenen zu begraben (vgl. Buch Tobit). Die Verbrennung eines Leichnams wurde im Alten Bund als drastische Verschärfung der Todesstrafe angesehen und kam nur selten zur Anwendung (1 Mo 28,24; Jos 7,15). – Auch das Neue Testament geht von der Selbstverständlichkeit der Erdbestattung aus. Beim Begräbnis Christi betont Johannes ausdrücklich, daß es nach jüdischer Sitte ablief (Joh 19,39 f).

Die jüdisch-christliche Erdbestattung war damals keineswegs selbstverständlich, denn im Heidentum praktizierte man vielfach die Einäscherung der Leichen. Dies wurde teils mit der Angst begründet, die Seele des Toten könne andernfalls in den Leichnam zurückkehren, teils auch mit der Abwertung des Leibes als „Gefängnis der Seele“ (gnostischer Dualismus).

Demgegenüber würdigt die Heilige Schrift den Körper des Christen als Tempel des Heiligen Geistes (vgl. 1 Kor 6,19) und versteht die Auferweckung am Jüngsten Tag als eine Auferstehung des Leibes (siehe 1 Kor 15,35), der in seiner verklärten Daseinsweise dann nicht mehr an die Naturgesetze gebunden ist. Durch die Verwandlung des sterblichen Leibes in die Unsterblichkeit des ewigen Lebens steigert sich die Glückseligkeit der Menschenseelen im Himmel, denn sie werden wieder mit ihrem eigenen Leib vereinigt und so zur „Ganzheit“ des Menschseins vollendet.

Zur Ehrfurcht vor dem Leben gehört auch die Achtung vor dem menschlichen Leib. Die Würde des Menschen gilt über seinen Tod hinaus. Die Frage stellt sich, wieweit Menschenwürde und Verbrennung im Krematorium wirklich vereinbar sind, handelt es sich doch hierbei um eine willentliche, absichtliche und aktive Zerstörung des Leibes.

Sollten wir Christen wirklich an der „falschen Stelle“ sparen? Sollten wir nicht vielmehr ein klares Signal für eine umfassende „Kultur des Todes“ setzen, auch und gerade inmitten einer neuheidnischen Umgebung? - Gewiß beruht unsere Auferstehungshoffnung nicht auf einer bestimmten Art der Bestattung, sondern auf den Verheißungen Gottes. Doch der christliche Jenseitsglaube stärkt sehr wohl unseren Sinn für die besondere Würde des menschlichen Leibes; eine Würde, die uns etwas wert sein sollte - über den Tod hinaus!

 

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster