24. 10. 2014 

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KRIMINALITÄT

 

 

"Report Mainz":

 

 

Immer mehr Bahnreisende

 

werden Opfer von Diebesbanden

 

 

Hauptstadt Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Immer mehr Bahnreisende in Deutschland werden Opfer von Diebesbanden. Wie die Bundespolizei auf Anfrage des ARD-Politikmagazins "Report Mainz" mitteilte, stieg die Zahl der Diebstähle in Zügen von 11.602 Fällen im Jahr 2012 auf 14.112 Fälle im Jahr 2013. Dabei handelte es sich um eine Steigerung von rund 22 Prozent.

 

Die Zahl der Reisenden der Deutsche Bahn nahm nach Angaben einer Sprecherin des Konzerns im gleichen Zeitraum lediglich um rund vier Prozent zu. In den Jahren zuvor hatten die Fallzahlen von Diebstählen in Zügen nach Angaben der Bundespolizei noch bei 11.339 (2011) und 10.171 (2010) gelegen. Die Bundespolizei wies darauf hin, dass es sich bei den Tätern in der überwiegenden Zahl der Fälle um organisierte Banden handle: "Zumeist gehen Taschendiebe in Teams von mehreren Tätern arbeitsteilig vor", erklärte ein Sprecher gegenüber "Report Mainz".

 

"Das Repertoire der Taschendiebe ist äußerst umfangreich, fast täglich werden neue Finessen bekannt."

 

Die Bundespolizei setze verstärkt Zivilbeamte in den Zügen ein. Nicht nur Kunden der Deutschen Bahn sind betroffen.

 

Eine Sprecherin des Konzerns teilte mit, die Konkurrenzunternehmen hätten 2013 im Schienenpersonennahverkehr einen Marktanteil von 26,4 Prozent gemessen an der Gesamtleistung in Zugkilometern erreicht. Die Bahn-Sprecherin kritisierte: "Jeder Fall an Taschendiebstahl - egal ob in Zügen oder im sonstigen öffentlichen Raum - ist einer zu viel."

 

 

 

 

 

R E F O R M E N

 

 

Papst für Abschaffung

 

der lebenslangen Haftstrafe

 

 

 

 

 

Foto: Franziskus (über dts Nachrichtenagentur)
Foto: Franziskus (über dts Nachrichtenagentur)

 

Vatikanstadt (dts Nachrichtenagentur) - Papst Franziskus hat sich für die Abschaffung der lebenslangen Haftstrafe ausgesprochen. Diese sei eine "versteckte Todesstrafe", so das Oberhaupt der katholischen Kirche am Donnerstag vor einer Delegation der Internationalen Vereinigung von Strafrechtlern. Auch die Würde jener, die im Gefängnis säßen, müsse respektiert werden.Zudem kritisierte der Papst, dass die Todesstrafe weiterhin in vielen Ländern der Welt existiere. Dies sei aus katholischer Sicht nicht hinnehmbar. Auch vor einem Missbrauch der Untersuchungshaft als eine versteckte Strafe warnte Franziskus.

 

 

 

Die Kirche braucht

 

keine Verweltlichung,

 

sondern eine innere Reform

 

I Veröffentlicht: 23. Oktober 2014 | Autor: Felizitas Küble/CHRISTLICHES FORUM I

 

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

 

„Um ihrem eigentlichen Auftrag zu genügen, muss die Kirche immer wieder die Anstrengung unternehmen, sich von dieser, ihrer Verweltlichung zu lösen und wieder offen auf Gott hin zu werden“, sagte Papst Benedikt XVI. in seiner bekannten Freiburger Rede.

 

Die Kirche folgt so dem Beispiel Jesu, der sich von allem entäußerte, arm und machtlos auf die Welt kam, von dem aber die Leute später sagten: „Er spricht wie einer, der Macht hat“. media-373874-2

 

Benedikt XVI. weiter: „Die Geschichte kommt der Kirche in gewisser Weise durch die verschiedenen Epochen der Säkularisierung zu Hilfe, die zu ihrer Läuterung und inneren Reform wesentlich beigetragen haben“.

 

Der Papst mag dabei auch an den Verlust des Kirchenstaates von 1869/70 gedacht haben, durch den die Kirche Jahrhunderte lang in die politischen Auseinandersetzungen verstrickt war. Das hat ihrem geistlichen Auftrag geschadet. Frei von diesem Ballast wurde die Katholische Kirche zur religiösen und moralischen Autorität in der Welt.

 

Geistiger Rang und Einfluss sind nicht von politischer Macht und Reichtum abhängig. Als Otto von Habsburg mit seiner Familie mit dem Ende des 1. Weltkriegs alle politische Macht verloren hatte, wurde er zum Vorkämpfer für ein vereintes Europa und ein bedeutender Analytiker des Zeitgeschehens.

 

Als solcher bezeichnete er „Lauheit und geistige Feigheit“ als eine der „bemerkenswertesten Charakterzüge unserer Zeit, unseres geistigen und politischen Lebens, dass niemand das tun will, was seine eigentliche Aufgabe ist“.

 

Das Synodenthema der Bischöfe der Weltkirche, die in Rom zu ihrer ersten Sitzungsperiode tagte, heißt: “Die pastoralen Herausforderungen der Familie im Kontext der Evangelisierung.”

 

Die Medien versuchten das Thema auf geschiedene Wiederverheirate und Homosexuelle einzuengen. Diese brauchen eine pastorale Begleitung. Aber auch die übrigen Katholiken brauchen eine pastorale Betreuung und Bestärkung im Glauben. 026_23A

 

Wenn da ein Kardinal meint: „Es ist gut, über die Stärkung der Ortskirchen bei den dringenden pastoralen Fragen zu sprechen und zu überlegen, wie wir den Ehen und Familien nahe sein können, die Brüche und Verletzungen erfahren haben“, so stellt er die in den Mittelpunkt, die ein Prozent der praktizierenden Katholiken ausmachen.

 

Derselbe Kardinal meinte, es gäbe durchaus Spannungen zwischen denjenigen Synodenteilnehmern, die „die Lehre ins Zentrum stellen und denen die vom Leben der Menschen ausgehen“ (Tagespost, 16.10.14).

 

Soll das heißen, dass die Lehre der Kirche mit dem Leben der Menschen nichts zu tun hat? – Sind nicht am Ende die Ehepaare, die sich an die Lehre der Kirche halten, auch jene, die gerade deswegen die erwähnten „Brüche“ nicht erfahren mussten?

 

Papst Franziskus hat vor Synodenbeginn geäußert: „Heute besteht in der Welt Hoffnungslosigkeit. Deswegen muss die Menschheit die Botschaft unserer Hoffnung in Jesus Christus hören” (OR Nr. 40, 3.10.14). Der Papst hat ganz sicher die Botschaft Jesu, nicht die dem Zeitgeist angepasste gemeint.

 

Die „Entäußerung“, von der Benedikt XVI. in Freiburg gesprochen hat, ist vor allem eine geistige Haltung. Heute bedeutet sie gerade auch das Freisein gegenüber der Vierten Macht, d.h. gegenüber den Polypenarmen der Medien.

 

Der Autor Prof. Dr. Hubert Gindert ist Herausgeber der Monatszeitschrift DER FELS und Vorsitzender des “Forum Deutscher Katholiken”, das jährlich den Kongreß “Freude am Glauben” veranstaltet.

 

 

 

"obs/Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg/Gerhard Richter, 2014. Leihgabe aus Privatsammlung, Foto: Neues Museum"
"obs/Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg/Gerhard Richter, 2014. Leihgabe aus Privatsammlung, Foto: Neues Museum"

 

Gerhard Richter -

 

Teuerster Gegenwartskünstler

 

im Neuen Museum Nürnberg

 

 

Nürnberg   ist um einen Schatz reicher: Mit 28 Werken widmet das Neue Museum vom 14. November 2014 bis 22. Februar 2015 dem Maler Gerhard Richter die Ausstellung "Ausschnitt", die vom Künstler selbst eingerichtet ist. Die aus der Sammlung Böckmann stammenden Gemälde sind zum Großteil erst vor Kurzem als Dauerleihgaben ins Neue Museum gelangt - die drittgrößte Gerhard-Richter-Sammlung weltweit. Einer der wichtigsten Gegenwartskünstler hat damit in Nürnberg eine neue Heimat gefunden.  Zum Foto: Im Rahmen der Sonderausstellung "Metamorphose eines Gesichts" im Münchner Haus der Kunst erregte Schauspielerin Liz Kertelge 1966 breite Aufmerksamkeit, als sie von insgesamt 47 bildenden Künstlern portraitiert wurde. Einmal mit und einmal ohne Hut bannte Gerhard Richter sein Modell auf die Leinwand.

Bitte lesen Sie auf MOSAIK - Quelle: "obs/Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg/Gerhard Richter, 2014. Leihgabe aus Privatsammlung. Foto: Neues Museum (Annette Kradisch)"

 

 

 

 

Ariane Keupp im Vorstand

 

der Würzburger Kickers

 

Bundesweit bekannte flyeralarm-Managerin

 

baut Marketing & Sponsoring aus

Würzburg (ots) -

Die Würzburger Kickers erweitern ihre Führungsriege und treiben das Projekt 3. Liga mit großen Schritten voran. Dabei setzt der ambitionierte Verein auch personell neue Impulse: Mit der Marketing-Expertin Ariane Keupp  (33) - gebürtige Würzburgerin und dem Verein seit Kindesbeinen an verbunden - zieht erstmals eine Frau in den Vorstand des Traditionsklubs ein. Bitte lesen Sie weiter unter NACHRICHTEN -

Quelle: "obs/Würzburger Kickers e.V."

 

 

 

Ulla Schmidt. Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags. Quelle: "obs/BKK24"
Ulla Schmidt. Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags. Quelle: "obs/BKK24"

 

Auf Knopfdruck

 

"Länger besser leben"

 

Deutschlands größte Gesundheitsdatenbank

 

ist mit rund 500.000 Kursangeboten

 

im Internet gestartet (KALEIDOSKOP)

 

 

 

 

Foto: Franz Müntefering (über dts Nachrichtenagentur)
Foto: Franz Müntefering (über dts Nachrichtenagentur)

 

S T E R B E H I L F E

 

 

Müntefering lehnt Lockerung

 

des Sterbehilfe-Strafrechts ab

 

 

Hauptstadt Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der frühere SPD-Vorsitzende und Vizekanzler Franz Müntefering lehnt ein Lockerung des Sterbehilfe-Strafrechts strikt ab, sieht eine Befassung des Bundestags damit sehr kritisch und fordert stattdessen den Ausbau der Alterspsychiatrie und der 450 Pflegestützpunkte in Deutschland.

 

In einem Gespräch mit der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (WAZ, Donnerstagausgabe) ging Müntefering auf den deutlich höheren Anteil Hochbetagter unter den Suizid-Fällen ein: Der Anstieg dieser Fälle im Alter werfe "ein Licht auf die Alterspsychiatrie in unserem Land. Sie ist schlecht. Sie bekommen als 80-Jähriger eher eine neue Hüfte als Hilfe für die Seele". Die aktuelle Debatte über die Sterbehilfe dürfe "nicht auf die Hilfe zur Selbsttötung reduziert sein". Wichtiger sei es zu beantworten, ob die Gesellschaft ausreichend Pflegekräfte zur Verfügung stelle und ob die Pflegeversicherungseinnahmen ausreichten.

 

"Ich selbst befürworte keine Lockerung des derzeitigen Rechts", sagte der frühere SPD-Chef. "Zu beschließen, für welche Menschen welche Sterberegeln gelten sollen, für welche nicht? Das ist nicht nur eine Zumutung für die Abgeordneten. Es ist keine Sache für den Gesetzgeber".

 

 

 

 

ZDF-Politbarometer:

 

Mehrheit fände Ministerpräsident

 

der Linkspartei nicht gut

 

 

Hauptstadt Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Wenn es jetzt in Thüringen zu einer Landesregierung aus Linke, SPD und Grünen käme und damit zum ersten Mal in einem Bundesland die Linke einen Ministerpräsidenten stellte, fänden das nur 29 Prozent der Bundesbürger gut, 40 Prozent fänden es schlecht. Das ist ein Ergebnis des aktuellen ZDF-Politbarometers. In den neuen Bundesländern sieht das ganz anders aus: Hier fände eine Mehrheit von 46 Prozent einen linken Ministerpräsidenten gut und nur 25 Prozent schlecht.

 

Wenn es nach der nächsten Bundestagswahl für eine Regierung aus SPD, Linke und Grünen reichen würde, glauben 54 Prozent aller Befragten, dass die SPD dann versuchen würde, eine solche Regierung zu bilden, 41 Prozent glauben das nicht. Allerdings befürworten nur 23 Prozent aller Befragten eine solche Koalition im Bund, 56 Prozent sind dagegen, und 18 Prozent ist es egal. Auch bei den SPD-Anhängern stößt eine rot-rot-grüne Koalition auf mehr Ablehnung (42 Prozent) als Zustimmung (36 Prozent).

 

Die Anhänger der Grünen dagegen sprechen sich etwas häufiger für (47 Prozent) als gegen (38 Prozent) dieses Koalitionsmodell aus.

 

 

 

Riexinger:

 

Ministerpräsident der Linken

 

auch in Sachsen-Anhalt möglich

 

 

Hauptstadt Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Nach Einschätzung von Bernd Riexinger, Vorsitzender der Linkspartei, könnte es auch in Sachsen-Anhalt nach der nächsten Wahl einen Ministerpräsidenten aus seiner Partei geben. "Dort kann es richtig spannend werden. Die Linke ist dort wie in Thüringen auch schon seit geraumer Zeit stärker als die SPD", sagte Riexinger der "Saarbrücker Zeitung" (Freitagausgabe).

 

"Da kann es gut sein, dass wir in Magdeburg eine rot-rote oder rot-rot-grüne Option bekommen", so Riexinger. Die nächste Wahl in Sachsen-Anhalt findet im Jahr 2016 statt. Zugleich machte der Linken-Chef deutlich, dass er sich wieder eine stärkere Rolle des ehemaligen Vorsitzenden Oskar Lafontaine in der Partei wünscht.

 

"Es hat der Linken immer gut getan, wenn sich Oskar Lafontaine bundespolitisch engagiert hat. Ich freue mich, wenn er sich einmischt", so Riexinger.

 

 

 

 

Thüringische SPD-Spitze

 

für Rot-Rot-Grün

 

 

Landeshauptstadt Erfurt (dts Nachrichtenagentur) - Die SPD-Spitze in Thüringen hat sich für eine rot-rot-grüne Koalition unter Führung der Linkspartei ausgesprochen: Der Landesvorstand gab am Montagabend in Erfurt eine Koalitionsempfehlung für Linke und Grüne ab. Dem müssen die rund 4.500 SPD-Mitglieder in Thüringen noch in einer Basisabstimmung zustimmen. Die Befragung soll bis Anfang November dauern.

 

Kommt es zur rot-rot-grünen Koalition, könnte der Spitzenkandidat der Thüringer Linken, Bodo Ramelow, der erste linke Ministerpräsident der Bundesrepublik werden.

 

 

 

 

P Ö S T C H E N

 

Thüringische Landeszeitung:

 

Thüringer Grüne wollen zwei Minister

 

Weimar (ots) - Die Thüringer Grünen beanspruchen im Fall einer rot-rot-grünen Koalition mindestens zwei Ministerposten. "Es wird keine Regierung geben mit nur einem grünen Kabinettsmitglied", sagte Landessprecher Dieter Lauinger der "Thüringischen Landeszeitung" in ihrer Online-Ausgabe. Das Umweltressort müsse "auf alle Fälle mit dabei sein". Weiter festlegen wollte sich der Parteivorsitzende derzeit nicht. Bei den Grünen, die in einem Bündnis mit Linken und SPD der mit Abstand kleinste Partner wären, wird jedoch auch mit dem Justizministerium geliebäugelt.

 

 

 

 

DA S   Z I T A T

 

 

"25 Jahre nach dem Mauerfall werden in Thüringen die Opfer der SED-Diktatur verhöhnt. Grüne und SPD machen mit bei dem schändlichen Spiel. Es geht den Funktionären um Posten und Macht, nicht ums Gewissen!"

 

PROFESSOR ERNST ELITZ, Gründungsintendant des Deutschlandradios, heute m "Bild"-Kommentar 

 

 

 

 

 

Ministerpräsidentin Christiane Lieberknecht:

 

"SPD-Basis muss Vernunft

 

zum Durchbruch verhelfen"

 

 

Ministzerpräsident Christine Lieberknecht zum Votum der SPD-Gremien für eine von der Linken geführte Landesregierung SPD-Basis muss Vernunft zum Durchbruch verhelfen - CDU steht weiter für eine stabile Regierung bereit

 

Landeshauptstadt Erfurt  - Zur Empfehlung der SPD-Gremien zugunsten einer von der Linken geführten Regierungskoalition erklärte die CDU Landesvorsitzende Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht: "Thüringen steht in den kommenden Monaten und Jahren im Land selbst genauso vor großen Herausforderungen, wie im Konzert der Länder, im Bund und in Europa. Das Land braucht daher eine stabile und verlässliche Regierung. CDU und SPD haben dafür in den Sondierungen einen soliden Rahmen vereinbart, mit dem Wohlstand, Innovation und Nachhaltigkeit gewährleistet sind und die Interessen des Freistaats wirksam vertreten werden können. Investitionen in die Zukunft des Landes und die Konsolidierung der Landesfinanzen sind in einer vernünftigen Balance. CDU und SPD haben in den vergangen fünf Jahren belegt, dass sie gemeinsam für Thüringen mehr erreichen können.

 

Die Voraussetzungen sind auch für die nächsten fünf Jahre vereinbart. Die Mitglieder der SPD können sich darauf verlassen, dass die CDU und ich persönlich an diesen Vereinbarungen festhalten und für eine stabile Regierung bereitstehen. Sie haben es nun in der Hand, der Vernunft zum Durchbruch zu verhelfen und zu verhindern, dass Thüringen sich durch eine von der Linken geführte Regierung ins Abseits manöveriert und die erfolgreiche Entwicklung der letzten Jahre abreißt."

 

 

 

 

FDP: Linker Ministerpräsident

 

wäre fatales Signal

 

Hauptstadt Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Laut FDP-Generalsekretärin Nicola Beer wäre ein Ministerpräsident der Linken in Thüringen ein fatales Signal. "SPD und Grüne machen sich bereitwillig zu Steigbügelhaltern der Linken. Damit beerdigen die Grünen offiziell das bürgerrechtsbewegte Bündnis 90 und zeigen einmal mehr, dass sie keine Freiheitspartei sind", sagte Beer am Dienstag.

 

Dass 25 Jahre nach dem Mauerfall ein Linker Ministerpräsident werden könne, sei kein spannendes Signal, sondern ein fatales, so Beer weiter. "Es passt in eine Zeit, in der der Unrechtsstaat DDR zunehmend verharmlost oder wie von der AfD gar zum Vorbild gemacht wird. Einzig die Mitglieder der SPD Thüringen können dies noch stoppen."

 

 

 

 

 

STOPPT DIESEN WAHNSINN!

 

SPD-Politiker kritisieren

 

rot-rot-grüne Pläne in Thüringen

 

 

Hauptstadt Berlin/Landeshauptstadt Erfurt (dts Nachrichtenagentur) - Innerhalb der SPD wird Kritik an den Plänen ihres Thüringer Landesverbandes laut, den Linken-Politiker Bodo Ramelow zum Ministerpräsidenten zu wählen. "Der erste Fehler ist gemacht. Die SPD hat sich zu wenig um eine Koalition mit CDU und Grünen bemüht", sagte Stephan Hilsberg, der Mitgründer und erste Sprecher der Ost-SPD, der "Welt".

 

Er fügte hinzu: "Die SPD Thüringen lässt sich auf ein Vabanquespiel ein. Bei einer Ein-Stimmen-Mehrheit kann kein Mensch mit einer stabilen Regierung rechnen."

 

Eine Koalition mit der Linken sei aufgrund von deren Vergangenheit immer ein "extrem heißes Eisen", sagte Hilsberg: "Hier muss man sehr vorsichtig und sehr klug agieren. Das ist in Thüringen nicht geschehen."

 

Indem die SPD der Linken den Ministerpräsidenten überlasse, ordne sie sich unter: "Ich weiß nicht, wie die SPD aus dieser Malaise wieder herauskommen will. Die Linke kann so über Jahrzehnte hinweg stärkste Partei im linken Lager bleiben - während wir nur noch zweite oder dritte Kraft sein werden."

 

Die SPD müsse nun "Stärke und Haltung zeigen. Leider tut sie das bisher nicht. Das ist fatal", kritisierte Hilsberg.

 

Der Vorsitzende der SPD im thüringischen Ilmenau, Stefan Sandmann, übte grundsätzliche Kritik. "Ich hoffe, dass unsere Mitglieder den Wahnsinn stoppen, den der Landesvorstand beschlossen hat", sagte Sandmann der "Welt".  Das einstimmige Votum der SPD-Spitze für Koalitionsverhandlungen mit Linken und Grünen sei "untragbar". Sandmann fügte hinzu: "Wenn wir neben unseren Themen noch den Ministerpräsidenten-Posten den Linken überlassen, ist das der Untergang der SPD in Thüringen." Er werde bei der SPD-Basiskonferenz am Dienstagabend in Weimar das Wort ergreifen und vor Rot-Rot-Grün warnen, kündigte Sandmann an. Sollte es zu dieser Koalition kommen, werde diese "wegen der knappen Mehrheit nicht länger als ein oder zwei Jahre halten", prognostizierte der SPD-Politiker.

 

Der frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Gunter Weißgerber sagte der "Welt": "Die Entwicklung der Thüringer SPD ist jämmerlich. Der einstimmige Vorstandsbeschluss ist eine Fama. Gründe, SPD zu wählen, gibt es in Thüringen nicht mehr." Er fügte hinzu: "Wenn die Thüringer SPD der Prototyp sein soll, dann ist es um das Endprodukt Bundes-SPD 2017 jetzt bereits geschehen."

 

 

 

 

rbb bringt Untergrundvideos

 

aus den letzten Jahren der DDR

 

ins Kino

 

 

Hauptstadt Berlin (ots) - Zum 25. Jahrestag des Mauerfalls bringt "Kontraste", das ARD-Politikmagazin des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), Untergrundfilme aus den letzten Jahren der DDR ins Kino. Die einmalige Aufführung beginnt am 27. Oktober um 19.30 Uhr im Kino Babylon in Berlin-Mitte.

 

Gedreht unter erheblichen persönlichen Risiken und heimlich nach West-Berlin geschmuggelt, vermitteln die historischen Aufnahmen aus dem "Kontraste"-Archiv ein ungeschöntes Bild von den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen der DDR zwischen 1986 und 1990.

 

Unter welchen Bedingungen die Bilder entstanden und welche Rolle das "Westfernsehen" für die Bevölkerung der DDR und die Bürgerbewegung spielte, diskutieren im Anschluss an die Vorführung Peter Wensierski (Der Spiegel), Roland Jahn (Bundesbeauftragter für die Unterlagen der Staatssicherheit der DDR) und Jürgen Engert, ehemaliger Chefredakteur des SFB und Moderator von "Kontraste". Die Gesprächsleitung übernimmt Reinhard Borgmann, Leiter Politische Magazine des rbb.

 

"25 Jahre Mauerfall - Bilder vom Ende" - 60 Minuten Untergrundvideos aus der DDR (1986 - 1990) aus dem "Kontraste"-Archiv. Mit anschließender Diskussion, Montag, 27. Oktober, um 19.30 Uhr im Kino Babylon, Berlin-Mitte, Rosa-Luxemburg-Straße 30.

 

  

 

 

 

 

 Studie: Internet auf Smartphones

 

oft langsamer als versprochen

 

 

Hauptstadt Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Das Internet auf Smartphones und Tablets ist meistens deutlich langsamer als die Mobilfunkkonzerne versprechen: Jeder zweite Kunde erreichte in einem Verbindungstest nur 38 Prozent der vermarkteten Geschwindigkeit.

 

Die "Süddeutsche Zeitung" hat gemeinsam mit dem auf Netztests spezialisierten Unternehmen Zafaco Zehntausende Mobilfunkkunden über mehrere Monate testen lassen, wie hoch ihre Übertragungsgeschwindigkeit auf Smartphones und Tablets ist. Die Auswertung stützt sich laut SZ auf 65.413 Werte, die die Nutzer mit einer App auf Smartphones mit den Betriebssystemen iOS und Android gemessen haben.

 

Der Netztest zeige zudem, dass die Netzabdeckung in Deutschland schlechter ist als gedacht. Der momentan schnellste Mobilfunkstandard heißt LTE. Dank ihm können Nutzer theoretisch mit bis zu 150 Mbit/s surfen. 81 Prozent der Deutschen stehe LTE zur Verfügung, heißt es in den Statistiken der Europäischen Kommission ("Digital Agenda Scoreboard").

 

Im Nutzertest schafften aber nur 21 Prozent der Smartphones und Tablets eine Verbindung in LTE-Geschwindigkeit, schreibt die SZ. Der Großteil der Nutzer sei im langsameren 3G-Netz unterwegs. Darin sind Übertragungsraten von etwa 0,4 Mbit/s bis 42,2 Mbit/s möglich. Auf dem Land schafften laut SZ in 30 Prozent der Fälle die Geräte nicht einmal diese Geschwindigkeit, sondern konnten nur mit der 2G-Technik ins Internet gehen, auch Edge genannt.

 

Das sind etwa 0,2 Mbit/s und weniger - was kaum reicht, um Fotos zu übertragen. Aber auch in Großstädten sei jeder zwölfte nur auf diese niedrige Geschwindigkeit gekommen.

 

 

 

Auf dem Nationalen IT-Gipfel 2014 verabschiedet der Software Campus einige der ersten Absolventen in die Wirtschaft. Der Software Campus bildet die IT-Führungskräfte von morgen aus und eröffnet jungen IT-Experten exzellente Karriereperspektiven in Deutschland. Er verbindet Spitzenforschung und Management-Praxis in einem neuartigen Konzept. Insgesamt 18 Partner aus Industrie und Forschung unterstützen das Führungskräfteentwicklungsprogramm, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird.  Fotograf: Daniel Reinhardt

Credit: EIT ICT Labs Germany GmbH / Eventbildservice / Daniel Reinhardt

 

 

War for Talents? Nein, danke.

 

Gemeinsam für den

 

Standort Deutschland!

 

 

IT-Gipfel 2014: Bundesbildungsministerin

 

Prof. Dr. Johanna Wanka verabschiedet

 

erste Absolventen des Software Campus

 

 

Freie und Hansestadt Hamburg (ots) - 50 junge IT-Experten beenden Ende 2014 durch BMBF gefördertes Führungskräfteentwicklungsprogramm

 

Sie sind jung. Sie sind exzellent ausgebildet. Sie begeistern sich für Führungsaufgaben in Unternehmen oder wollen ihre eigenen Ideen in Startups umsetzen. Durch den Software Campus haben sie sich die besten Startvoraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere als IT-Führungskraft geschaffen. Auf dem Nationalen IT-Gipfel 2014 verabschiedete Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, im Beisein der Partner - darunter die Gründungspartner SAP, Siemens, Deutsche Telekom, Robert Bosch GmbH, Software AG, DFKI, KIT, TU Berlin und TU Darmstadt - einige der ersten Absolventen des Führungskräfteentwicklungsprogramms.

 

"Die Herausforderungen an eine IT-Führungskraft sind heute vielfältig", so Bernd Leukert, Mitglied des Vorstands des Software Campus-Partners SAP SE. "Ein Studium vermittelt Fachwissen als aufbaufähige Basis für eine Karriere. In der Praxis braucht es noch weitere Fähigkeiten: Kenntnisse, um Teams zu führen, aber auch die Fähigkeit, Visionen zu entwickeln, um die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und dem Standort Deutschland zu stärken. Dies bekommen die Teilnehmer des Software Campus praxisnah vermittelt."

 

War for Talents? Nein, danke. Gemeinsam für den Standort Deutschland!

 

159 TeilnehmerInnen wurden bisher in das Exzellenzprogramm aufgenommen. Insgesamt werden bis Ende 2014 zirka 50 junge IT-Experten den Software Campus beenden - darunter Dr. Christian Seeger, der seit Frühjahr 2014 bei seinem Software Campus-Partner Bosch Software Innovations im Junior Managers Programm aktiv ist und Dr. Stefan Appel, seit Sommer 2014 im Forscherteam bei Siemens. Die Karrierewege des Software Campus sind durchaus vielfältig - sei es in Managementpositionen in Industrieunternehmen, als Unternehmensgründer oder in verantwortungsvollen Rollen in Forschungsprojekten. 80 Prozent der TeilnehmerInnen sehen ihre Zukunft jedoch in der Industrie.

 

Dass vor allem die neun Industriepartner trotz "War for Talents" um die besten Fach- und Führungskräfte vertrauensvoll kooperieren, kommt bei den Teilnehmern gut an. So lernte Dr. Stefan Appel seinen jetzigen Arbeitgeber Siemens durch den Software Campus kennen. Vom Programm ist er überzeugt und will als Führungskraft daher auch zukünftig den Software Campus unterstützen: "Erst einmal will ich mich in der (Groß-) Konzernwelt zurechtfinden und die Entwicklungsmöglichkeiten verstehen, dabei sukzessive mehr Verantwortung übernehmen und aktiv gestalten. Später will ich auch gerne selbst fachlich Software Campus-Teilnehmer der neuen Jahrgänge betreuen."

 

Der Software Campus

 

Der Software Campus ist ein gemeinsames Projekt der Technischen Universität Berlin, der Technischen Universität Darmstadt, des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), der Technischen Universität München, der Universität des Saarlandes, der Forschungspartner Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), Fraunhofer-Verbund IuK-Technologie und Max-Planck-Institut für Informatik sowie der Industriepartner Robert Bosch GmbH, DATEV eG, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom AG, SAP SE, Scheer Group GmbH, Siemens AG, Software AG, Holtzbrinck Publishing Group und dem Management-Partner EIT ICT Labs Germany GmbH. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert jedes IT-Projekt, das in Eigenverantwortung der TeilnehmerInnen im Rahmen der Promotion an den akademischen Einrichtungen umgesetzt wird, mit bis zu 100.000 Euro. Die Industrie-Partner steuern ein umfangreiches Workshop-Angebot sowie Mentoring und Praxiserfahrungen bei.

 

 

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"Die Wirtschaft, das organisierte Verbrechen

und Geheimdienste profitieren vom Internet,

nicht aber die Menschen."

 

 

JARON LANIER

 

Friedenspreisträger 2014

des Deutschen Buchhandels