27. November 2014

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Deutschland gefühlskalt?

 

 

85 Prozent der Deutschen wünschen

 

sich wieder mehr Achtsamkeit von ihren Mitmenschen -

 

Ergebnis einer repräsentativen forsa-Studie

 

 

Frankfurt am Main (ots) - In unserer schnelllebigen, digitalisierten Welt geht echte zwischenmenschliche Achtsamkeit oft verloren. Mit diesem Gefühl liegen die Deutschen im Europavergleich vorn: Laut einer aktuellen repräsentativen forsa-Studie im Auftrag von Swiss International Air Lines bestätigen 85 Prozent unserer Landsleute, dass das Miteinander der Menschen durch Smartphones und Co. oberflächlicher geworden ist. Ebenfalls 85 Prozent der Deutschen wünschen sich wieder mehr Achtsamkeit von ihren Mitmenschen.

 

Zwischenmenschliche Achtsamkeit: ein großes Thema unserer Zeit

 

Wer hätte das gedacht? Direkt hinter dem Wunsch nach finanzieller Sicherheit (86 Prozent) liegt den Deutschen der Wert der Achtsamkeit am Herzen: 82 Prozent der Befragten empfinden ein achtsames, aufmerksames Miteinander als wichtig. Mit dieser zugewandten Einstellung rangieren wir Deutschen vor Österreich (78 Prozent), Spanien und Frankreich (beide 69 Prozent), Italien (66 Prozent) und England (64 Prozent) an der Spitze eines Europavergleichs, den forsa im Auftrag von Swiss International Air Lines durchgeführt hat. In Deutschland geben 85 Prozent der Befragten an, das soziale Leben sei durch die fortschreitende Digitalisierung oberflächlicher geworden, 60 Prozent möchten selbst wieder achtsamer gegenüber ihren Mitmenschen sein.

 

Emojis statt Emotionen

 

Störfaktor Handy: Knapp jeder zweite Deutsche (43 Prozent) gibt an, dass der Partner seinem Mobiltelefon des Öfteren mehr Aufmerksamkeit schenkt als ihm. Bei den 18- bis 29-jährigen Deutschen betrifft dies sogar 61 Prozent. Während eines Gesprächs auf das Smartphone zu linsen ist für fast alle Deutschen nicht akzeptabel: 88 Prozent stört es, wenn das Gegenüber auf sein Handy schaut. Mit diesen Einstellungen liegt Deutschland mit England, Österreich, Italien und Frankreich fast gleichauf. Schlusslicht sind die Spanier: Hier geben insgesamt 74 Prozent der Befragten an, der Partner schenke seinem Handy des Öfteren mehr Aufmerksamkeit als ihnen.

 

SWISS engagiert sich für mehr Achtsamkeit

 

Zwischenmenschliche Achtsamkeit geht in unserem schnelllebigen Alltag oft unter, das zeigt nicht nur die aktuelle forsa-Studie. Swiss International Air Lines setzt sich daher europaweit als Botschafter für den Wert der Achtsamkeit ein. "Für SWISS spielt der sorgfältige Umgang mit anderen schon immer eine besondere Rolle. Die zwischenmenschliche Achtsamkeit hat in unserer Gesellschaft in den letzten Jahren abgenommen - daher engagiert sich unser Unternehmen für den Erhalt dieses wichtigen sozialen Wertes", so Iris Malich, Direktorin bei SWISS Deutschland.

 

Mehr Informationen auf swiss.com/attentiveness.

 

Über die forsa-Studie

 

Das Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa hat im Auftrag von Swiss International Air Lines untersucht, welche Einstellung Bürger in Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Spanien und England zum Wert der Achtsamkeit haben. Befragt wurden 3.272 Personen (1) ab 18 Jahren. Der Erhebungszeitraum der Studie lag zwischen dem 8. und 22. Oktober 2014.

 

(1) Personen, die zumindest gelegentlich das Internet nutzen. Die Interviews wurden als Online-Befragung anhand eines strukturierten Fragebogens durchgeführt.

 

 

 

 

 

Drogenbeauftragte warnt

 

vor Verharmlosung von Cannabis

 

Hanfpflanze (Foto über dts Nachrichtenagentur)
Hanfpflanze (Foto über dts Nachrichtenagentur)

 

Hauptstadt Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, die CSU-Politikerin Marlene Mortler, warnt vor einer Verharmlosung von Cannabis. Das Kleinreden der Gefahren dieser Droge sei mit Blick auf junge Leute verantwortungslos. Sie verweist dabei auf den Jahresbericht der deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht, der dem Radioprogramm NDR Info vorliegt.

 

Demnach gehen immer mehr Menschen wegen Problemen mit Cannabis in eine Suchtberatungsstelle: Die Zahl derer, die wegen ihres Cannabis-Konsums zum ersten Mal bei einer ambulanten Beratung vorstellig wurden, ist 2013 auf knapp 60 Prozent aller Ratsuchenden gestiegen. Im Vorjahr waren es noch 56 Prozent. An zweiter Stelle der Drogengruppen stehen mit deutlichem Abstand die Stimulanzien mit 19 Prozent vor den Opiaten wie Heroin mit 13 und Kokain mit sechs Prozent.

 

Auch bei den stationären Therapien liegt der Anteil der Cannabis-Klienten mit 28 Prozent erstmals vor den von Opiaten Abhängigen auf Platz eins. Eine aktuelle Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zeigt zudem, dass sich der Trend beim Cannabis-Konsum bei den unter 25-Jährigen wieder umgekehrt hat. Nach einem Rückgang in den vergangenen Jahren ist die Zahl der jungen Konsumenten zuletzt wieder gestiegen.

 

 

 

 

 

 

SPD-Urgestein Egon Bahr

 

verteidigt Teilnahme an

 

umstrittener Konferenz

 

http://www.dts-nachrichtenagentur.de/bilder/dts_image_8632_ihgdqsnfnj.jpg
http://www.dts-nachrichtenagentur.de/bilder/dts_image_8632_ihgdqsnfnj.jpg

Hauptstadt Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der SPD-Politiker Egon Bahr hat seine Teilnahme an einer umstrittenen Konferenz in Berlin verteidigt, auf der auch Wladimir Jakunin, Vertrauter des russischen Präsidenten Wladimir Putin, gesprochen hatte. Er habe Jakunin kennenlernen wollen, sagte Bahr der "Berliner Zeitung". Dies entspreche dem Kurs von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD), den Draht nach Moskau nicht abreißen zu lassen.

 

Bahrs Besuch auf der Konferenz am Wochenende in Berlin hatte zu Irritationen bei den Sozialdemokraten geführt. Jakunin hat wegen seiner Polemik gegen Oppositionelle und Homosexuelle einen schlechten Ruf im Westen und darf im Zuge der Sanktionen gegen Russland nicht mehr in die USA einreisen. "Ich weiß doch, dass Russland keine Demokratie nach unserer Vorstellung ist", sagte Bahr.

 

"Ich glaube, dass auch die Kinder und Enkel Putins nicht Demokraten in unserem Sinne sein werden, sondern sie werden, wenn wir Glück haben, eine Demokratie à la Russe entwickeln."

 

 

 

Foto: Orthodoxer Jude (über dts Nachrichtenagentur)
Foto: Orthodoxer Jude (über dts Nachrichtenagentur)

 

Zentralrat der Juden:

 

Linkspartei muss Verhältnis

 

zu Israel "klären"

 

 

Hauptstadt Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der scheidende Präsident des Zentralrats der Juden, Dieter Graumann, hat die Linkspartei aufgefordert, ihr Verhältnis zu Israel zu "klären". Gegenüber "Bild" (Donnerstag) sagte Graumann: "Da ist die Linkspartei gespalten. Es gibt Linke, die Israel sachlich kritisieren. Aber es gibt auch regelrechte Israel-Hasser in der Linken, wie wir es immer wieder erleben, auch in den letzten Wochen. Das muss die Linke endlich dringend aufarbeiten."

 

Graumann sagte, "Kritik an Israel ist keineswegs per se immer antisemitisch. Wo sie aber völlig unverhältnismäßig und mit einer einseitigen hasserfüllten Fixierung auf Israel ausgelebt wird, ist die Grenze zum Antisemitismus überschritten."

 

 

 

 

 

Zitat des Jahres:

 

"...Schlagerturnmoderatorin..."

 

Der Mediendienst „kress“ (kürzlich) über Helene Fischer, die ihren 2. Bambi bekam.

(Quelle: kress-rerport)

 

 

 

 

 

NACHRICHTEN

 

Foto: Arzt bei einer Operation (über dts Nachrichtenagentur)
Foto: Arzt bei einer Operation (über dts Nachrichtenagentur)

 

Ärztepräsident Montgomery

 

warnt vor wachsendem

 

Ärztemangel

 

  

Hauptstadt Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, hat vor einem wachsenden Ärztemangel in Deutschland gewarnt. "Der Ärztemangel und der Mangel an Arztstunden sind in vielen Regionen Deutschlands längst Realität. Und wir müssen davon ausgehen, dass sich dieser Mangel in den nächsten Jahren noch weiter verschärfen wird", sagte Montgomery der "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe).

 

Speziell bei der hausärztlichen Versorgung und bei den grundversorgenden Fachärzten wie Augenärzten und Gynäkologen zeichneten sich Engpässe ab. Nach Angaben der Ärzteschaft stieg das Durchschnittsalter der niedergelassenen Ärzte innerhalb der vergangenen zehn Jahre von durchschnittlich 46,7 auf 53,1 Jahre. Die bisherigen Förderprogramme reichen aus Sicht Montgomerys nicht aus, um die Entwicklung zu stoppen.

 

Deshalb fordert er eine Reform des Medizinstudiums: "Vor allem brauchen wir mehr Studienplätze in der Humanmedizin, um wieder ausreichend Ärzte für die Patientenversorgung zur Verfügung zu haben." Notwendig seien auch angemessenere Auswahlverfahren bei der Studienplatzvergabe, die dafür sorgten, dass diejenigen ausgewählt würden, die hinterher auch in der Versorgung der Bevölkerung arbeiten wollten. Die Zulassung zum Medizinstudium sollte weniger auf die Abiturnote fokussiert sein.

 

Die lernstärksten Abiturienten seien nicht unbedingt diejenigen, die später als Landarzt ihre Erfüllung fänden. Montgomery forderte, dass die Studenten schon zu Beginn ihres Studiums an die Tätigkeit von Hausärzten herangeführt würden. "Voraussetzung dafür ist, dass bis 2017 an allen medizinischen Fakultäten in Deutschland ordentliche Lehrstühle für Allgemeinmedizin eingeführt werden."

 

 

 

 

Ulrich Grillo zum

 

BDI-Präsidenten wiedergewählt

 

Hauptstadt Berlin (ots) - Die Mitgliederversammlung des BDI hat am Montag in Berlin Ulrich Grillo in geheimer Abstimmung einstimmig für weitere zwei Jahre zum BDI-Präsidenten wiedergewählt. Der 55-jährige tritt am 1. Januar 2015 seine zweite Amtszeit als BDI-Präsident an. Grillo hat dieses Amt am 1. Januar 2013 übernommen.

 

 

 

30 Jahre Weihnachtspost Himmelpfort. Bereits 56.000 Wunschzettel in Weihnachtspostfiliale in Himmelpfort angekommen. Schönste Wunschzettel werden prämiert - alle Kinder erhalten Antwort. "obs/Deutsche Post DHL/Kay Herschelmann"
30 Jahre Weihnachtspost Himmelpfort. Bereits 56.000 Wunschzettel in Weihnachtspostfiliale in Himmelpfort angekommen. Schönste Wunschzettel werden prämiert - alle Kinder erhalten Antwort. "obs/Deutsche Post DHL/Kay Herschelmann"

 

"Plätzchen backen

 

fast so wichtig wie Playstation"

 

Forsa-Umfrage: Worauf Kinder sich

 

zu Weihnachten freuen

 

 

 

Himmelpfort (ots) -

Bereits 56.000 Wunschzettel in Weihnachtspostfiliale in Himmelpfort angekommen

Schönste Wunschzettel werden prämiert - alle Kinder erhalten Antwort

 

Der Weihnachtsmann beantwortet seit knapp drei Wochen in der Weihnachtspostfiliale in Himmelpfort die Wunschzettel, die ihm Kinder aus aller Welt schicken. 56.000 Briefe sind bereits eingetroffen. Beim Beantworten stellt der Weihnachtsmann sich seit einigen Tagen die Frage, was den Kindern in der Weihnachtszeit die meiste Freude bereitet. Im Auftrag der Weihnachtspostfiliale Himmelpfort hat das Umfrageinstitut forsa deshalb Kinder im Alter zwischen 6 und 10 Jahren befragt.

 

Die meisten freuen sich jeden Morgen auf ein ganz besonderes Ritual: Dass sie nämlich ein neues Türchen am Adventskalender öffnen dürfen (86%). Hoch im Kurs stehen für 84% natürlich die Geschenke. Aber für viele Kinder sind es nicht nur die materiellen Dinge, die zur Weihnachtszeit einfach dazu gehören. Darin unterscheiden sie sich kaum von ihren Eltern und Großeltern.

 

Für 79% ist das Plätzchen backen einfach das Schönste. Basteln sowie die gemeinsame Zeit mit der Familie mögen je 39%, Weihnachtsmärkte besuchen 33% besonders gerne. 28% haben besonderen Spaß daran, Weihnachtslieder zu singen. Das Krippenspiel in der Kirche ansehen oder selber mitspielen bereitet 16% der Kinder große Freude.

 

Für die jüngeren, sechs- bis achtjährigen Kinder ist Plätzchen backen und Weihnachtslieder singen ein etwas häufigerer Grund zur Freude als für die älteren Kinder (31% bzw. 24%). Ältere freuen sich dagegen mehr auf die gemeinsame Zeit mit der Familie (45% bzw. 36%).

 

Für diese repräsentative Untersuchung befragte forsa im Auftrag der Weihnachtspostfiliale Himmelpfort mehr als 500 Kinder in ganz Deutschland.

 

Himmelpfort feiert in diesem Jahr 30 Jahre Weihnachtspost.

 

Kinder, die ihren Wunschzettel noch nicht an den Weihnachtsmann geschickt haben und die Antwort vor Weihnachten erhalten möchten, sollten ihre Wunschzettel bis zum 13. Dezember 2014 an folgende Adresse senden:

 

An den Weihnachtsmann, Weihnachtspostfiliale, 16798 Himmelpfort

 

Ganz wichtig ist, dass auf jedem Brief die Adresse des Absenders steht, damit der Weihnachtsmann den Kindern antworten kann. Die Absender der drei schönsten Wunschzettel prämiert er dieses Jahr jeweils mit einem Kinderfahrrad. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Kinder, Eltern und Großeltern können den Weihnachtsmann und seine Helferinnen auch persönlich besuchen. Diese begrüßen ihre Gäste Dienstag bis Sonntag in der Weihnachtspostfiliale.

 

Die Öffnungszeiten sind:

montags, donnerstags und freitags: 09:30 - 17:00 Uhr

dienstags, mittwochs: 09:30 - 12:00 Uhr und 12:30 - 17:00Uhr

samstags, sonntags: 11:00 - 16:00 Uhr

Heiligabend: 09:00 - 11:00 Uhr

 

 

 

(Synbolfoto): shotshop.com
(Synbolfoto): shotshop.com

 

Studie: Mädchen

 

haben praktisch

 

kein Interesse

 

an Computerberufen

 

 

Hauptstadt Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Das Interesse unter Schülerinnen an Berufen in der Computer- und IT-Branche geht gegen null. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Schule, und dann?", die im Auftrag der Vodafone-Stiftung erstellt wurde und über die das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtet. Von den Schülern, die zumindest eine ungefähre berufliche Vorstellung hatten, bekundeten rund sechs Prozent Interesse an IT-Berufen; bei den Schülerinnen waren es hingegen weniger als 0,5 Prozent.

 

Weitaus beliebter bei den Mädchen: medizinische und soziale Tätigkeiten (je rund 20 Prozent). Auch Tierärztin oder Tierpflegerin wurde häufiger als Wunschberuf genannt (sieben Prozent). "Die beruflichen Pläne von Jungen und Mädchen unterscheiden sich erheblich und entsprechen weitgehend tradierten Rollenmustern", konstatiert die Stiftung.

 

Die Studie wird am Dienstag vorgestellt. Das Institut für Demoskopie Allensbach befragte dafür Schüler der letzten drei Klassen an allgemeinbildenden weiterführenden Schulen.

 

 

 

 I S R A E L

 

 

Tel Aviv:

 

Kabinett will Israel offiziell

 

zu "jüdischem Staat" erklären

 

 

 

Tel Aviv (dts Nachrichtenagentur) - Das Kabinett des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu hat einen umstrittenen Gesetzentwurf gebilligt, demzufolge Israel zu einem ausdrücklich "jüdischen Staat" erklärt werden soll.

 

"Israel ist der Nationalstaat des jüdischen Volkes", sagte Netanjahu am Sonntag in Jerusalem. Dem Entwurf zufolge, der noch vom Parlament gebilligt werden muss, soll Arabisch keine offizielle Landessprache mehr sein.

 

Zudem soll jüdisches Recht einen höheren Stellenwert in der Gesetzgebung des Landes erhalten, um den jüdischen Charakter des Landes zu stärken. Sechs der 14 Minister stimmten gegen den Entwurf, unter ihnen die Justizministerin Livni. Kritiker befürchten, dass die Vorlage den Palästina-Konflikt verschärfen könnte. 

 

 

 

 

 

einen moment bitte! 

 

 

Im extrem aufgeheizten politischen Thüringen findet ein Gewusel statt, das seinesgleichen sucht. In letzter Minute könnte Bodo Ramelow („Der aus dem Westen kommt“) doch noch beim Sprung auf den MP-Sessel in Erfurt abgefangen werden. Die CDU will dafür sogar ihre Spitzenkandidatin, die amtierende Ministerpräsidentin Dr. Christine Lieberknecht, opfern – und auf den weitaus eloquenteren Fraktionschef Mike Mohring setzen. Der findet auch Zustimmung bei der AfD - und könnte zudem für Abweichler aus den Reihen von LINKE/SPD und Grünen sorgen. Die LINKE erkennt die Gefahr und wettert heftig gegen Mohring. Sie warnt sogar die CDU vor dieser Gegenkandidatur. Offenbar hat sie das nötig! +++

 

Der große Deutsche, geniale Verleger, überzeugte Christ und Israel-Freund Axel Springer war bis zu seinem Tod 1985 ständig im Visier der Stasi. Das verwundert nicht. Springer hat die „DDR“ mit demokratisch legitimen Mitteln bekämpft: Mit der publizistischen Wucht seiner Zeitungen. Springer ebnete so den Weg für die Wiedervereinigung Deutschlands. Was wir nun hören, stimmt traurig, macht vielleicht auch wütend: Verleger Ayel Springer wurde auch vom Bundesnachrichtendienst (BND) ausspioniert. Mindestens sieben BND-Spitzel waren in der Umgebung des Verlegers „positioniert“. Paul Karl Schmidt (der später unter dem Namen Paul Carell als Buchautor Karriere machte, u. a. mit dem Bestseller  "Unternehmen Barbarossa") gehörte dazu, er war einer der engsten Berater Springers. Mitten unter vielen Freunden war Axel Springer stets von Feinden umgeben. Dass sich der BND, dessen Lauschaktionen gesetzwidrig waren, jetzt weigert, die Unterlagen, die Axel Springer betreffen, herauszugeben, ist ein Skandal. +++

 

Hans Martin Schmidt

 

 

 

 

 

 

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"Die Wirtschaft, das organisierte Verbrechen

und Geheimdienste profitieren vom Internet,

nicht aber die Menschen."

 

 

JARON LANIER

 

Friedenspreisträger 2014

des Deutschen Buchhandels