Freitag, 1. August 2014 

 

War's ein Kobold, eine böse Fee? Gestern hatten wir mit unserer Datumseingabe nichts als Pech. Der 31. Augusrt 2014 wurde verewigt - und war (wundersame Wege des Internets) zunächst nicht wegzukriegen. Wir haben jedes "Märchen" durchforstet, um eine Lösung zu finden. Irgendwann, wohl zur "Dämmerstunde",  ging - "Zauberei!" - alles wie von selbst: Oder uns ein Licht auf. Oder beides. .  

 

 

 

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Frankfurter ING-DiBa bietet

 

Ausbildung in Teilzeit für Mütter an

 

 

Programm „50+“ für ältere Menschen:

 

Neustart als Bankassistent

 

 

Frankfurt/Main (ots) - Die ING-DiBa erweitert ihr Ausbildungsangebot. Zum 1. September 2014 bietet die Bank erstmalig Müttern eine dreijährige Teilzeitausbildung zur Kauffrau für Büromanagement an. Zunächst werden zwei Mütter an der Ausbildung teilnehmen. 30 Stunden in der Woche bekommen die Auszubildenden praktisches Wissen in der Bank vermittelt und haben Unterricht in der Berufsschule. Die ING-DiBa kooperiert hierfür mit dem Verein zur beruflichen Förderung von Frauen e.V. in Frankfurt am Main.

 

Vielfalt und Chancengleichheit fördern

 

Mit dem neuen Angebot für Mütter in Teilzeit fördert die Bank die Chancengleichheit beim Thema Ausbildung und liefert einen weiteren Beitrag für mehr Vielfalt in Unternehmen. Neben dem neuen Angebot bietet die ING-DiBa unter dem Motto "Chancen durch Ausbildung" noch weitere Ausbildungsmöglichkeiten an.

 

Jugendlichen eine Perspektive bieten

 

Jugendliche mit sozialer Benachteiligung können bei einem vierwöchigen Praktikum die Bank kennenlernen und ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Bei entsprechender Eignung und Leistung während des Praktikums besteht für die Jugendlichen die Möglichkeit, einen Ausbildungsplatz bei der ING-DiBa zu erhalten. Bei der Vergabe der Praktika arbeitet die Bank mit der Initiative "JOBLINGE" in Frankfurt am Main zusammen.

 

Durchstarten im Alter: "Ausbildung 50+"

 

Älteren Menschen einen beruflichen Neuanfang oder Wiedereinstieg ermöglichen, dieser Gedanke steht hinter dem Programm "Ausbildung 50+" der ING-DiBa. Angeboten wird die zwölfmonatige Ausbildung zum Bankassistent für den Bereich Immobilienfinanzierung oder den Bereich Kundendialog. Am Ende steht die Prüfung bei der IHK an. Das Programm besteht seit 2006. Seitdem nahmen 48 Auszubildende daran teil, ein Großteil wurde in eine Festanstellung übernommen.

 

 

 

 

 

Foto: Shotshop.com
Foto: Shotshop.com

 

Die Frankfurterin,

 

die noch vor Petra Roth

 

Rathauschefin wurde …

 

Westerland - Auf Sylt, Deutschlands schönster Insel, geht eine Ära zu Ende. Im April des kommenden Jahres nimmt Petra Reiber Abschied als Bürgermeister(in) der Groß-Gemeinde Sylt.  Sie war damit deutlich länger im Amt als Frankfurts OB Petra Roth. Interessant: Im Gegensatz zu Petra Roth, die aus Bremen stammt, ist Petra Reiber gebürtige Frankfurterin. Beide Frauen sehen sich übrigens sehr ähnlich. „Der gleiche Typ“ sagen die, die sie kennen.

 

Petra Reiber wurde schon 1991 ins Westerländer Rathaus gewählt. Petra Roth eroberte 1995 den Chefsessel im Römer. Eine Sensation: Der  damalige Amtsinhaber Andreas von Schoeler (vormals FDP, dann SPD), der „große Favorit“, hatte gegen die bodenständige Petra Roth keine Chance.

 

Ohne Unterstützung der SPD wäre es bei Petra Reiber (parteilos) nicht gegangen. Sie trat ihr Amt am 15. September 1991 an. Die blendend aussehende Volljuristin verschaffte sich schnell Respekt, die Menschen auf Sylt mögen sie.

 

Durchsetzungskraft – und Freundlichkeit. Eine solide, eine gute Mischung.

 

Als ihr Ehepartner, der sich mit einem Leben als „Hausmann“ offensichtlich nicht gut zurechtfand und dessen unternehmerische Aktivitäten auf der Insel (Internet-Cafes) scheiterten, kurz nach der Geburt des (gemeinsamen) Sohnes scheinbar spurlos verschwand, schien ein Karriereknick für Petra Reiber möglich.

 

Erneut bewies sie, wie stark sie ist. Sie setzte alle Hebel in Bewegung, um ihren Mann zu finden. Sogar in der ZDF-Reihe „XY“ wurde - als Vermisstensache - nach ihm gesucht.

 

Die Ehe ist inzwischen geschieden, Petra Reiber hat eine neue Liebe gefunden. Auf dem Festland. Dort wird die Sylter Bürgermeisterin ihren künftigen Lebensmittelpunkt haben.

 

Nach 24 Jahren auf Sylt.

 

Möglicherweise wird - "nach ihr" - die Spitze der Inselverwaltung wieder von einer Frau besetzt: Die frühere Fürther Landrätin Dr. Gabriele Pauli – sie stammt von der Mosel, wuchs in Mittelfranken auf – hat ihr Interesse am Bürgermeisteramt auf Sylt bekundet. Die modebewusste Ex-CSU-Rebellin, die  als „wagemutig“ gilt, wäre ein Gewinn für die Insel – sagen ihre Fans. Ihre Gegner (und sie scheinen derzeit in der Überzahl) geben ihr keine Chance.

 

 

Hans Martin Schmidt 

 

Foto: www.stefanlederer.de

 

Wer zieht nach Petra Reiber als neues Gemeindeoberhaupt in das Rathaus von Sylt - Westerland ein? - © Stefan Lederer Fotografie  - www.stefanlederer.de
Wer zieht nach Petra Reiber als neues Gemeindeoberhaupt in das Rathaus von Sylt - Westerland ein? - © Stefan Lederer Fotografie - www.stefanlederer.de

 

 

 

Erst jetzt: Stasi-Gästehaus

 

in Frankfurt (Oder) identifiziert

 

 

Frankfurt (Oder) (ots) - In Frankfurt (Oder) ist erst jetzt ein Gästehaus der DDR-Staatssicherheit identifiziert worden.

 

Wie der Leiter der regionalen Stasiunterlagenbehörde, Sielaff, dem rbb bestätigte, gehörte die Anlage einem Sonderreferat von Generalleutnant Neiber. Dieser war der Stellvertreter von Stasichef Mielke und betrieb das Frankfurter Haus für besonders wichtige IMs und treue Stasifunktionäre. Zeitweise arbeiteten in der Villa im Stadtteil Nord 50 Köche und Kellner.

 

In einem unterirdischen Gang- und Garagensystem unter der Villa befinden sich noch immer Frisörsalon, Schwimmbad und Sauna in einem fast unberührten Zustand.

 

Die Stadt hat die Villa jetzt an einen Geschäftsmann verkauft. Den Verantwortlichen war die Geschichte des Hauses nicht bekannt.

 

 

 

 

UNVERGESSEN  

 

K a s s e l

 

Gedenkveranstaltung für Adam von Trott zu Solz

 

 

Kassel - Mit einer Gedenkveranstaltung hat die Stadt Kassel am 70. Jahrestag des Attentats auf Adolf Hitler an den Widerstandskämpfer Adam von Trott zu Solz erinnert, der in Kassel einen Teil seiner Schulzeit, unter anderem am Wilhelmsgymnasium, verbracht hat. An seinem Denkmal in der nach ihm benannten Siedlung im Stadtteil Philippinenhof-Warteberg legte Oberbürgermeister Bertram Hilgen einen Kranz nieder und richtete einige Worte an die anwesenden Gäste.

 

Adam von Trott zu Solz (1909 - 1944) war ein früher Gegner des nationalsozialistischen Regimes und einer der aktivsten und entschiedensten Widerstandskämpfer. Wegen seiner Unterstützung des Attentats von Claus Schenk Graf von Stauffenberg auf Hitler am 20. Juli 1944 wurde er zum Tode verurteilt und hingerichtet. 

 

Außenpolitischer Experte des Widerstands

 

Trott zu Solz stammte aus einer kosmopolitischen Adelsfamilie mit Stammsitz in Imshausen bei Bebra. Sein Vater war preußischer Kultusminister und Ende des Ersten Weltkrieges Oberpräsident der Provinz Hessen-Nassau mit ihrer Hauptstadt Kassel. Wegen seiner internationalen Verbindungen, insbesondere in die USA und nach Großbritannien, war Adam von Trott zu Solz im Erfolgsfall des Attentats als hochrangiger Diplomat im Außenministerium einer möglichen Reichsregierung nach Hitler vorgesehen.

 

Auf dem Denkmal in der Adam-von-Trott-zu-Solz-Siedlung in Kassel steht die Inschrift "Er starb für die Freiheit - Ein Stein errichtet zum bleibenden Gedenken an die Opfer des 20. Juli 1944 und zur Mahnung an die Lebenden, für Freiheit und Würde des Menschen einzutreten."

 

 

Oberbürgermeister Hilgen bei seiner Ansprache; © Stadt Kassel; Foto: Soremski

Kranzniederlegung an Gedenkstätte für Adam von Trott zu Solz; © Stadt Kassel; Foto: Soremski

 

Ansprache von Oberbürgermeister Bertram Hilgen an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gedenkveranstaltung; © Stadt Kassel; Foto: Soremski

 

 

 
Veröffentlicht am:   24. 07. 2014   Quelle: Stadt Kassel, www.kassel.de
 
 
 
 
Foto: Beate Z. im OLG München beim NSU-Prozess (über dts Nachrichtenagentur)
Foto: Beate Z. im OLG München beim NSU-Prozess (über dts Nachrichtenagentur)

 

NSU-Prozess:

 

Befangenheitsantrag

 

von Beate Z. abgelehnt

 

Landeshauptstadt München (dts Nachrichtenagentur) - Der Befangenheitsantrag der mutmaßlichen Rechtsterroristin Beate Z., die vor dem Oberlandesgericht München im NSU-Prozess vor Gericht steht, ist abgelehnt und die Verhandlung am Donnerstag fortgesetzt worden. Die Angeklagte hatte den Richtern vorgeworfen, Zeugen nicht ausreichend befragt zu haben. In der Ablehnung des Antrags, welche der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vorliegt, wurde der Vorwurf als unbegründet zurückgewiesen.

 

Die Zeugenvernehmung sei noch gar nicht abgeschlossen, weshalb noch gar nicht beurteilt werden könne, ob bestimmte Aspekte vernachlässigt worden seien, so die Richter den Angaben zufolge.

 

 

 

 

 

Z i t a t

 

 

Vertriebene

 

Erika Steinbach tritt ab, ihr Nachfolger ist das krasse Gegenbild: versöhnlich, sachlich - und homosexuell

 

(DER SPIEGEL, Nr. 30/21. 7. 2014)